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Luitpoldplatz hat ein neues Gesicht

Luitpoldplatz hat ein neues Gesicht

Erbach. Der Luitpoldplatz in Erbach hat ein neues Gesicht bekommen und wertet das alte Dorfzentrum auf. Bereits vor sechs Jahren war der damals recht unansehnliche Platz durch viel Eigeninitiative Erbacher Vereine neu angelegt und attraktiv gestaltet worden. Seitdem hat er sich vor allem durch den Weihnachtsmarkt, aber auch den Gottesdienst der Pfarreien St

Luitpoldplatz hat ein neues Gesicht
Luitpoldplatz hat ein neues Gesicht
 Im Zuge der Neugestaltung des Luitpoldplatzes wird auch ein Mauerrest der ehemaligen Ruprechtschule saniert.
Im Zuge der Neugestaltung des Luitpoldplatzes wird auch ein Mauerrest der ehemaligen Ruprechtschule saniert.

Erbach. Der Luitpoldplatz in Erbach hat ein neues Gesicht bekommen und wertet das alte Dorfzentrum auf. Bereits vor sechs Jahren war der damals recht unansehnliche Platz durch viel Eigeninitiative Erbacher Vereine neu angelegt und attraktiv gestaltet worden. Seitdem hat er sich vor allem durch den Weihnachtsmarkt, aber auch den Gottesdienst der Pfarreien St. Andreas und Maria vom Frieden an Fronleichnam zu einem Dorfmittelpunkt entwickelt. Im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau West" hat sich der Luitpoldplatz verändert und ist noch attraktiver geworden. Mit dem Spatenstich durch Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Bürgermeister Klaus Roth, dem Beigeordneten Rüdiger Schneider sowie den Ortsvertrauensleuten Anni Schindler, Christine Becker und Erich Scherer war Ende September die Bauphase eingeläutet worden. Eigentlich sollte die Maßnahme, die am Luitpoldplatz zur Steinbachstraße hin beginnen und sich in Richtung Luitpoldschule erstrecken sollte, bis zum Weihnachtsmarkt am ersten Dezember-Wochenende fertig sein, so Stadtteilmanager Markus Elser. "Doch trotz aller Anstrengungen gelang es aufgrund der dauerhaften Regenfälle nicht, die Arbeiten rechtzeitig abzuschließen", erklärte er. Mittlerweile hat der Platz einen Belag aus roten Sandstein- und gelben Betonplatten erhalten. Zur Luitpoldstraße hin wird er durch einen Streifen begrenzt, der mit Bäumen bepflanzt wird. Das vor Jahren restaurierte Dorfkreuz bleibt an seinem Standort im oberen Teilbereich des Platzes und wird noch von einer neu gestalteten Grünanlage eingefasst. Durch neue Straßenlaternen, neue Sitzbänke und drei Versorgungsanschlüsse gewinnt der Platz zusätzlich an Attraktivität. Zwar ist er so gut wie fertig, kommt jedoch wegen der noch laufenden Arbeiten in Richtung Luitpoldschule noch nicht so richtig zur Geltung. So wird die Luitpoldstraße demnächst eine neue Asphaltdecke erhalten; im Gehweg wurden gelbe Pflastersteine verlegt. Vor der Luitpoldschule entsteht eine Wendeschleife, um den Verkehrsfluss zu Schulbeginn und nach Unterrichtsende zu verbessern. In und um den Innenraum der Wendeschleife sind darüber hinaus Parkplätze vorgesehen. Die Gesamtsumme für den neu gestalteten Luitpoldplatz beläuft sich laut Aufstellung der Abteilung Hochbau, Tiefbau und Gebäudewirtschaft auf annähernd 610 000 Euro. Durch einen Landeszuschuss in Höhe von 288 000 Euro wurde der Stadtsäckel entlastet. Den Umbau des Platzes bezeichnete Oberbürgermeister Schöner als "ein wichtiges Ereignis für den Stadtteil". Von hier aus wolle man die Verbindung zwischen dem alten und neuen Erbach und eine Sichtachse zum Mehrgenerationenhaus "Haus der Begegnung" schaffen. Gemeinsam mit der Stadtteilkonferenz "Lebendiges Erbach" arbeitet die Stadt daran, den Stadtteil Erbach im Rahmen des Programms "Stadtumbau West" weiter aufzuwerten. Daher wurden die Anwohner sowie Mitglieder der Stadtteilkonferenz "Lebendiges Erbach" im Rahmen einer Bürgerversammlung im Haus der Begegnung von Vertretern des Bauamtes und des Planungsbüros über die Pläne für den Umbau des Luitpoldplatzes eingebunden. Damals hatte es sowohl in Bezug auf die Straßenführung und Anordnung der Parkplätze als auch auf die Gestaltung des Platzes Änderungsvorschläge gegeben. Diese wurden bei der Umsetzung des Projektes berücksichtigt. Vor allem die Veranstalter des Erbacher Weihnachtsmarktes sind zufrieden, dass die Lösung mit den zwei Ebenen für den annähernd 400 Quadratmeter großen Luitpoldplatz umgesetzt wurde. Der neue Dorfmittelpunkt am braunen Haus ist über eine mehrstufige Treppenanlage an die Dürerstraße angebunden. Im Zuge der Umgestaltung wird derzeit auch der letzte noch erhaltene Mauerrest der ehemaligen Ruprechtschule von ehrenamtlichen Mitgliedern der Stadtteilkonferenz saniert. "Ich lebe gern in Erbach, weil ich den Wald liebe. Ich bin immer an der PWV-Hütte, weil hier meine Freunde und Bekannten leben. "Herbert Sarther, Foto: Christian Schäfer/SOL.DE