Luftschlösser auf dem Schlossberg

Kolumne : Luftschlösser auf dem Schlossberg

Eigentlich ist der Schlossberg ja ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Auch touristisch. Er beherbergt immerhin die größten Buntsandsteinhöhlen Europas. Aber die Höhlen und die Ruine der Festung reichen als Zugpferdchen in diesen Zeiten wohl nicht mehr aus.

Nun ist der Aufzug-Plan vorerst vom Tisch, aber auch nichts Neues in Sicht. Als Open-Air-Veranstaltungsstätte, wie zum Beispiel bei den Kinonächten, ist der Berg als Kulisse durchaus imposant. Die Burganlage und das Schloss wieder aufbauen, und dann rauschende Feste im Ballsaal feiern, ja, das wäre schon was. Zumindest eine charmante Vorstellung, aber Luftschlösser gibt es ohnehin genug.   Ein Tourismus- und Marketingkonzept zu erstellen, braucht Zeit und gute Ideen. Und warum nicht die Bürger in Form eines Ideenwettbewerbs miteinbeziehen?  Guter Rat muss unter Umständen gar nicht teuer sein – das käme auf einen Versuch an. Es geht ja schließlich auch um den „Hausberg“ der Homburger.