Liebe, Leid und Paarprobleme

Homburg · „Patrick 1,5“ heißt das nächste Stück im Saalbau. Mit Situationskomik wirbt die Komödie um Toleranz. Es geht um ein homosexuelles Paar, das ein kleines Kind adoptieren möchte, sich dann aber mit einem 15-Jährigen arrangieren muss.

 Ein homosexuelles Paar adoptiert einen Sohn, der sich nicht als das erwartete Kleinkind, sondern als krimineller 15-Jähriger entpuppt: „Patrick 1,5“ hat es in sich und ist am 22. Januar in Homburg zu sehen. Foto: Theatergastspiele Fürth

Ein homosexuelles Paar adoptiert einen Sohn, der sich nicht als das erwartete Kleinkind, sondern als krimineller 15-Jähriger entpuppt: „Patrick 1,5“ hat es in sich und ist am 22. Januar in Homburg zu sehen. Foto: Theatergastspiele Fürth

Foto: Theatergastspiele Fürth

Liebe, Leid und Beziehungsalltag sind immer eine Geschichte wert. Und wenn die auf der Bühne erzählt wird, bekommt sie noch eine ganz spezielle Note. Um dieses Thema in ganz unterschiedlichen Aspekten geht es auch auf der Saalbau-Bühne in den nächsten beiden Theatergastspielen.

Da ist zunächst eine ganz moderne Form des Liebens und gemeinsamen Lebens: "Patrick 1,5" heißt das Stück, das am 22. Januar zu sehen ist, unter anderem mit dem durch TV-Rollen etwa im "Tatort", "Soko Leipzig" oder "In aller Freundschaft" bekannten Jan Hasenfuß. Es geht darin um Göran und Sven. Sie leben in einer "eingetragenen Partnerschaft", und möchten ein Kind adoptieren. Sie bekommen eine Ausnahmegenehmigung und erwarten jeden Augenblick die Ankunft von Patrick, 1,5 Jahre alt. Durch ein Versehen beim Sozialamt steht jedoch der kriminelle Rabauke Patrick, 15 Jahre alt, in der Tür. Trotz aller Vorurteile müssen die drei sich erst einmal arrangieren. Die turbulente Komödie bietet viele Pointen, Situationskomik, wirbt aber auf ihre spezielle Art auch um Toleranz.

Um Beziehungen geht es auch in dem Großstadtmärchen "Zusammen ist man weniger allein" nach dem Bestseller von Anna Gavalda . Vielen ist der Film ein Begriff mit Audrey Tautou und Guillaume Canet. Die Bühnenfassung hat Anna Bechstein geschrieben. Vier verschiedene Menschen leben in einer verrückten Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten, bis die Fetzen fliegen, und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. In einer Art umgekehrtem Domino-Effekt helfen sie sich aber dennoch gegenseitig auf und meistern so Alltagsprobleme wie Älterwerden, Scheidungen, Einsamkeit, Liebeskummer - das ganz normale Lebenschaos. Gewürzt wird das Stück mit verschiedenen Chansons. Liebe liegt also auch hier in der Bühnenluft.

Karten für die Theatergastspiele im Homburger Saalbau kosten 22 und 20 Euro, ermäßigt liegen sie bei 17 und 15 Euro. Für das Kindertheaterstück kosten die Tickets fünf und sieben Euro.

Erhältlich sind die Karten unter anderem im Homburger Kulturamt, Rathaus, Am Forum, Telefonnummer (0 68 41) 10 11 68, auch online über die Internetseite der Stadt Homburg www.homburg.de unter dem Punkt Kultur sowie direkt unter www.ticket-regional.de .

Zum Thema:

Auf einen BlickTheatergastspiele gibt es im Hombuger Saalbau donnerstags um 20 Uhr - Ausnahme ist das Kindertheaterangebot am 24. März. Die restlichen Termine: 22. Januar: "Patrick 1,5", 5. März: Liebeskomödie "Zusammen ist man weniger allein", Anna Bechstein nach dem Buch von Anna Gavalda , Dienstag, 24. März, 10 und 15 Uhr: "Prinzessin in Not", Homburger Amateur Theater , 16. April: "Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit raufkommen?", 7. Mai: Psychothriller "Der Seelenbrecher", Sebastian Fitzek . ust