Lesungen zum Ersten Weltkrieg am Johanneum

Lesungen zum Ersten Weltkrieg am Johanneum

Die Volkshochschule Homburg lädt für kommenden Sonntag, 24. April, 11 Uhr, zur Veranstaltung "Tatort: Schlachtfeld - Lesungen und Gespräche zum Ersten Weltkrieg" in die Aula des Gymnasiums Johanneum ein. Die bekannten Schauspieler Elisabeth Brück und Samuel Finzi werden dabei Texte und Gedichte von Dichtern und Literaten aus der Kriegszeit lesen. Anschließend diskutiert der Germanist und Literaturwissenschaftler Professor Alexander Honold von der Uni Basel mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Funk. Honold setzt sich in seinem jüngsten Werk "Einsatz der Dichtung - Literatur im Zeichen des Ersten Weltkriegs" intensiv mit dem Stellenwert des "Großen Krieges" für die geschichtliche und ästhetische Entwicklung der Literatur auseinander. Die Moderation übernimmt SZ-Redakteur Peter Neuheisel.

Gewaltfaszination, Zerstörung als Motor für Erneuerung, Grenzüberschreitungen und die Verzweiflung an der Sinnlosigkeit des Krieges beinhalten die Texte von Dichterinnen, Dichtern, Künstlerinnen, Künstlern und Intellektuellen, von Kriegsgegnern und Kriegsbegeisterten, von Mitläufern und Zweifelnden aus den Jahren 1914 bis 1918. Diese Lese- und Diskussionsreihe wurde entwickelt von Sonja Valentin, Kuratorin aus Hamburg, für das Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

An diesem Sonntagmorgen lesen Elisabeth Brück, die im Saarland-Tatort die Kommissarin Lisa Marx spielt, und Samuel Finzi, der kurzfristig für den Schauspielerkollegen Burghart Klaußner einspringt, in der Aula des Johanneums literarische Texte europäischer und außereuropäischer Autorinnen und Autoren und setzen damalige Positionen in Bezug zu aktuellen Debatten. Finzi ist den Fernsehzuschauern durch zahlreiche Filme, insbesondere auch als Psychologe in der ZDF-Serie "Flemming" bekannt. Ein Expertengespräch mit dem Baseler Germanisten Alexander Honold und mit Alexander Funk folgt im im Anschluss an die Lesung.

Eintritt: sechs Euro für Erwachsene beziehungsweise drei Euro für Schüler. Karten gibt es bei der VHS-Geschäftsstelle, von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, sowie im Sekretariat des Johanneums, von 8 bis 15 Uhr, und am Sonntagmorgen ab 10 Uhr direkt am Veranstaltungsort. Einlass ist um 10.30 Uhr.

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