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Leserbrief zum Thema A 6-Anschluss

Leserbrief zum Thema A 6-Anschluss

Vorteile für Anwohner und Autofahrer

Zu "Scheindiskussion um A 6-Anschluss ", SZ vom 29./30. November:

Immer wieder ist zu lesen, der geplante A 6-Anschluss Ost via Reiskirchen stelle eine zusätzliche Verkehrsbelastung für Erbach und Reiskirchen dar. Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn der gesamte Verkehr aus dem Industriegebiet Ost , der heute durch Erbach rollt, der A 6 über die Umgehungsstraße zugeführt wird, muss das für Erbach eine riesige Entlastung bedeuten. Auch für Reiskirchen sehe ich eher Vorteile. Viele Erbacher wählen den Weg zur A 6 nämlich durch Reiskirchen . Ich kenne sogar viele Waldmohrer, Jägersburger und Höcher, die auf dem Weg zur A 6 den Weg durch Reiskirchen bevorzugen. Ganz zu schweigen vom Nutzen für andere Ortsteile. Bruchhof dürfte eine ganz massive Verkehrsberuhigung erfahren. Ebenso Kleinottweiler, denn die Zuführung von Jägersburg/Waldmohr zur A 6 Richtung Saarbrücken erfolgt heute via Kleinottweiler. Dabei wird auch noch das Naherholungsgebiet am Jägersburger Weiher tangiert. Für sehr viele Pendler würde der Anschluss eine erhebliche verkehrstechnische Vereinfachung bedeuten. Man spart Zeit und Sprit, vermeidet Staus. Ich sehe für Anwohner wie auch für die Autofahrer nur Vorteile, auch für die Reiskircher selbst. Diese Vorteile wären übrigens bei einem Anschluss via Bahntrasse weit geringer, weil er sich nur nach Süden öffnen soll.

Richard Staab, Höchen