Leben in der Natur entdecken

Bereits über 1000 zufriedene Schüler haben sie besucht und erlebt: die Feriencamps am Homburger Gymnasium Johanneum. Das „Ostercamp“ stand im Zeichen des Biolandhofs Wack im Mandelbachtal.

Ein Ausflug zum Biolandhof Wack in Ommersheim, tägliches Austoben bei Sport und Spiel in den Sporthallen und in der Joh-Arena, selbst zubereitetes, gesundes Essen in der Johanneum Mensa, Basteln und Werken in der Sille-Werkstatt: Das alles mit Klassenkameraden, Lehrern und weiteren Betreuern wurde im "Ostercamp", der Ferienbetreuung des Silentiums am Gymnasium Johanneum in Homburg geboten.

Jeweils in den Oster-, Herbst- und Sommerferien - und insgesamt bereits zum 22. Mal - findet und fand eine solche Betreuung des Sille-Teams statt.

Um ein angenehmes Miteinander zu ermöglichen, bedarf die Planung einer langen Vorbereitungszeit und guter Organisation: Nicht nur die sportliche Komponente soll abwechslungsreich gestaltet werden, sondern auch beispielsweise das Werken. In diesem Camp wurden die Sitzgelegenheiten des Sillegartens sommertauglich gemacht: geschliffen, neu lackiert und schließlich aufgestellt. Nachdem die Schüler vor zwei Jahren die Biosphärenregion mit Geocaching erwandert und bei der Dorfbäckerei Ackermann Osterfladen gebacken haben, stand dieses Mal ein Ausflug zum Biolandhof Wack an.

50 Teilnehmer in zwei Gruppen fütterten Hühner, sammelten Eier und streichelten Kühe. Anschließend wurden die auf dem Hof hergestellten und verarbeiteten Produkte in einem gemeinsamen Picknick verköstigt. Zusätzlich hat das Mensateam, das in der Ferienwoche immer vor Ort ist, zusammen mit den Kindern ein leckeres Abendessen zubereitet.

Danach haben die Kinder in sieben Gruppen mit jeweils einem Betreuer eine eigens entworfene "Camp-Olympiade" absolviert, die Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Einschätzungsvermögen und vieles mehr gefordert und gefördert hat.

Nach dem Abendessen und dem obligatorischen Camp-Kino sollten sich die Schülerinnen und Schüler sogleich ihre Isomatten, gigantischen Taschen und Schlafsäcke schnappen, um das Lager für die Nacht in der Schulturnhalle herzurichten. Die Fehde um die dicksten (Turn-)Matten wurde möglichst fair und gewaltfrei nach Alter gelöst, und die ersten Festungen mit Bänken, Kästen und weiteren Utensilien aus dem Repertoire der Turnhalle wurden errichtet. Der Höhepunkt für viele "Silentianer" ist jedoch die Völkerballschlacht, bei der schließlich Schüler gegen Betreuer kämpfen, denn das ist die ultimative Gelegenheit, Lehrer mit Bällen abzuwerfen.

Der Abschluss am letzten Camptag wurde in diesem Jahr mit der künstlerischen Gestaltung des Campshirts verbracht. Die kreativen Werkstücke wurden zusammen mit kleinen Snacks und einer Diashow über die Camp-Highlights den Eltern präsentiert. Mittlerweile zählt das Sille-Camp über 1000 zufriedene Schüler , und in den Sommerferien kommen wieder einige dazu.