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Landratsamt in Homburg ab Mittwoch geschlossen

Saarpfalz-Kreis : Kreisverwaltung schließt ab Mittwoch

Das Landratsamt in Homburg ist wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nur nach vorheriger Terminabsprache zugänglich.

Nachdem einige Verwaltungen im Saarpfalz-Kreis bereits für den Publikumsverkehr geschlossen sind, gilt dies ab diesem Mittwoch auch für die Kreisbehörde. „Wir sehen uns in der aktuellen Gesundheitslage zu einer weitergehenden Vorsichtsmaßnahme veranlasst, um im Sinne des gemeinsamen Vorgehens der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken“, so Landrat Theophil Gallo in einer Pressemitteilung. Das Landratsamt bleibt also dicht und ist ab sofort nur nach vorheriger Terminabsprache zugänglich.

Dies gilt im Übrigen auch für alle Außenstellen des Saarpfalz-Kreises, respektive für die Kreisvolkshochschule in Blieskastel und für die Familienhilfezentren in Bexbach und St. Ingbert, die Nebenstellen des Gesundheitsamtes in Blieskastel und St. Ingbert sowie für die Jobcenter-Geschäftsstellen in Homburg, Blieskastel und St. Ingbert. Alle Dienststellen bleiben durchgängig telefonisch, per E-Mail und per Fax erreichbar und zwar von Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr, heißt es weiter.

Die Bürgerinnen und Bürger finden die Ansprechpartner in den einzelnen Fachbereichen über die Homepage des Kreises: www.
saarpfalz-kreis.de. Auf der Startseite unter „Aktuelles zu Corona“ sowie über die rote Bannerleiste sind über einen einfachen Klick Informationen unter anderem zur Erreichbarkeit der Abteilungen angezeigt.

Die Kfz-Zulassungsbehörde wird nicht, wie ursprünglich angekündigt, erst ab dem 1. April, sondern bereits ab sofort auf die ausschließliche Online-Terminvergabe umgestellt. Die Handhabung der Online-Reservierung ist ebenfalls unter www.saarpfalz-kreis.de/kfz-zulassung 
beschrieben.

Landrat Gallos Appell an die Bevölkerung im Saarpfalz-Kreis: „Es ist sicher kein leichter Schritt, den Zugang zur Kreisverwaltung in dieser Form weiter zu beschränken und damit auch den Umfang der Dienstleistungen zu reduzieren beziehungsweise zeitlich zu verzögern. Aber es ist bei der aktuellen Gesundheitslage ein notwendiger Schritt – zum Schutz aller Mitarbeitenden und der gesamten Bevölkerung. Ich bitte Sie, die Vorsprachen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Wir wollen unter allen Umständen das im Raum stehende Risiko ausschließen, dass infolge eines unkontrollierten Zutritts eine Infektion erfolgt, aufgrund derer die Kreisverwaltung – im schlimmsten Fall vollständig – unter Quarantäne gestellt werden müsste. Das will niemand. Wir möchten Ihnen weiterhin bei Ihren Anliegen verlässlich weiterhelfen. Dem können wir mit dem jetzigen Vorgehen, wenn auch eingeschränkt, nachkommen.“