Land steuert Geld zur Instandhaltung der Klosterruine bei

Land steuert Geld zur Instandhaltung der Klosterruine bei

Homburg/St. Ingbert. Der Zuschuss des Landes ist für die statische Sicherung und Instandsetzung der Kirchenfassade und die Konservierung der mittelalterlichen Putz- und Farbbefunde an der Klosterruine bestimmt. Wie das Ministerium weiter mitteilt, stammt das Geld aus dem Förderprogramm, das das Umweltministerium für den Erhalt und die Pflege saarländischer Denkmäler bereit hält

Homburg/St. Ingbert. Der Zuschuss des Landes ist für die statische Sicherung und Instandsetzung der Kirchenfassade und die Konservierung der mittelalterlichen Putz- und Farbbefunde an der Klosterruine bestimmt. Wie das Ministerium weiter mitteilt, stammt das Geld aus dem Förderprogramm, das das Umweltministerium für den Erhalt und die Pflege saarländischer Denkmäler bereit hält. Die Ruinen des ehemaligen Zisterzienser-Klosters liegen rund 300 Meter hoch über dem Bliestal bei Wörschweiler. Gegründet wurde das Kloster im 12. Jahrhundert von Benediktinermönchen, die jedoch nur rund 40 Jahre auf dem Berg wohnten, bis die Zisterzienser einzogen. Diese bauten das Kloster zu einer großen Abtei aus. Wörschweiler sollte von nun an Hauskloster der Grafen von Saarwerden sein und ihre letzte Ruhestätte beherbergen. Noch heute sind die Grabplatten in den Ruinen zu finden. Den ältesten Teil der Abtei bilden die südlich von der Kirche gelegenen, im romanischen Stil erbauten Gebäude mit dem Kapitelsaal, dem Speisesaal und der Bibliothek. 1614 wurde die 500-jährige Klostergeschichte durch ein Feuer, das aus Unachtsamkeit entstand, binnen weniger Stunden in Schutt und Asche gelegt.Wie berichtet, hatte der saarpfälzische Kreistag Anfang November diesen Jahres den Weg freigemacht, die Klosterruine Wörschweiler in eine Stiftung zu überführen. Weitere Stifter sind die Kreisstadt Homburg und die derzeitige Besitzerin Susanne Lilier. Zweck der Organisation ist die Erhaltung, Unterhaltung und Pflege der vom Zerfall bedrohten Gebäudeteile des Baudenkmals Klosterruine Wörschweiler. Weiterhin sollen die am Klosterberghaus notwendigen archäologischen Arbeiten gefördert und vorangebracht werden, und das Denkmal soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit auch der Tourismus angekurbelt werden. Bereits im September dieses Jahres hatten sich Homburger Stadträte einstimmig dafür ausgesprochen, die Klosterruine in eine Stiftung zu überführen. Vor dem Stadtrat hatte sich bereits auch der Ortsrat Wörschweiler mit dem gleichen Thema befasst und die Pläne zur Stiftungsgründung einmütig begrüßt. ert