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Lärmschutzwand an B 423 in Erbach erst nach 2022

Planungen in Erbach : Lärmschutzwand entlang der B 423 wird erst nach 2022 gebaut

Im kommenden Frühjahr startet derweil das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Raststätte an der Autobahn A 6 in Höhe Reiskirchen.

Die Lärmschutzwand an der Bundesstraße 423 zwischen der Berliner Straße und der Lappentascherstraße in Erbach wird voraussichtlich erst nach 2022 gebaut. Das hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) dem Homburger Bundestagsabgeordneten Markus Uhl (CDU) auf Anfrage mitgeteilt. Aktuell laufe die Vorplanung für das Projekt, schrieb das BMVI weiter. Das hatte auch der saarländische Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) Ende Oktober auf unsere Anfrage erklärt. Der LfS erläuterte, Anfang November würden die Ergebnisse intern vorgestellt und bewertet. Anschließend erfolge mit der Stadt Homburg die weitere Abstimmung, dann würden auch die Ergebnisse präsentiert.

Derweil geht es auch in einem anderen Bauprojekt voran, wie Uhl mitteilt: der Autobahnraststätte Homburg an der A 6. „Derzeit werden die Planungen im Hinblick auf das notwendige Baurechtsverfahren konkretisiert und fortgeschrieben“, heißt es vom BMVI dazu. Die Behörde erinnert daran, dass es aufgrund fehlender Flächen rund um die Raststätte nicht in Frage gekommen sei, zusätzliche Lkw-Stellplätze dort auszuweisen. Daher setze man nun auf ein „telematisch gesteuertes Verfahren“, das der LfS erarbeitet habe. Das BMVI habe einen entsprechenden Vorentwurf im Oktober 2019 akzeptiert. Nun werde ab 1. Januar 2021 die Autobahn GmbH des Bundes diese „fortgeschrittene Planung übernehmen“. Es sei vorgesehen, im Frühjahr 2021 das Planfeststellungsverfahren zu beantragen. Der Bau erfolge „unter Berücksichtigung der benachbarten Maßnahmen zur Komplettierung der AS Homburg (laufender Ausbau des dritten Ohrs) und Neubau der AS Homburg-Ost“.

Unklar bleibt, inwiefern durch Umbauten an der Raststätte ein neuer Lärmschutzanspruch für die Anwohner entstünde.