Länderübergreifender Sicherheitstag der Polizei mit Kontrollen in Homburg

Länderübergreifender Sicherheitstag der Polizei : Großkontrollen der Polizei im Bereich Homburg

Wer sich am Dienstag fragte, was es zwischen 13.30 und 15.30 Uhr mit den Polizei-Großkontrollen am Koi-Bad, in der Bexbacher Straße nahe  der Firma Boschund dem Römermuseum Schwarzenacker auf sich hatte: Sie gehörten zu einem „länderübergreifenden Sicherheitstag“.

Es ging um die Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum, wie das Landespolizeipräsidium (LPP) gestern mitteilte. Neben dem Saarland waren auch die Länderpolizeien Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern beteiligt. Außer Homburg habe man zunächst auch um Saarbrücken und Saarlouis kontrollieren wollen, aufgrund der Kurdenversammlung gegen den Türkei-Einsatz in Syrien in der Saarbrücker Innenstadt, habe man das kurzfristig geändert, erklärt eine Sprecherin. In Homburg kontrollierten rund 80 Polizeibeame an den drei genannten Punkten sowie stationär und mobil auf der A6 in Höhe der Tankrastanlage Homburg. Dort stand der Schwerlastverkehr im Fokus der Beamten. Rund 170 Personen und 190 Fahrzeuge habe man unter die Lupe genommen. Neben Fahrzeug- und Personenkontrollen hätten Verkehrssicherheitsberater für Beratungsgespräche mit den und Bürgern bereit gestanden. Welche Erfolge gibt es nun zu verbuchen? „In der Bexbacher Straße kontrollierten Beamte zwei mit Zahlungshaftbefehl gesuchte Personen. Beide Männer konnten nach Zahlung der noch ausstehenden Strafe wieder auf freien Fuß gesetzt werden“, heißt es in der LPP-Mitteilung.

Außerdem hätten die Einsatzkräfte an den Kontrollstellen mehr als 30 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter Personen, die während der Fahrt ihr Handy nutzen oder nicht angeschnallt waren. Weiterhin überprüften die Beamten drei Personen, die ohne Führerschein unterwegs waren. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Bei den Schwerlastkontrollen stellte die Verkehrspolizei zwei Lkw fest, bei denen die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war. Des Weiteren erwischten sie einen Lkw-Fahrer, der während der Fahrt telefonierte. Er musste noch or Ort eine Strafe in Höhe von 130 Euro zahlen, bevor er weiterfahren durfte. Außerdem leiteten die Kräfte drei Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen drei so genannte Schrottsammler wegen festgestellter Verstöße gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ein.

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