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Kulturgesellschaft sagt Kunstveranstaltung Artmosphäre Homburg doch ab

Kulturgesellschaft sieht zu hohe Risiken in Corona-Krise : Homburger Artmosphäre ist abgesagt

(ust) Eigentlich wurden der Artmosphäre Homburg in diesem Coronajahr ganz gute Chancen eingeräumt. Schließlich findet sie draußen statt und erst Ende August sollte die Homburger Innenstadt zur großen Freiluftgalerie werden.

Doch nun habe sich die Homburger Kulturgesellschaft dennoch entschlossen, die Artmosphäre abzusagen, teilte die Stadt jetzt mit. „Die Lage hat sich zwar gebessert, doch die Krise ist noch nicht überstanden“, begründete Abteilungsleiterin Susanne Niklas die Entscheidung vor dem Hintergund der Corona-Pandemie. Das Risiko einer Ansteckung insbesondere bei großen Menschenmassen sei nicht zu bannen, hieß es weiter. Alle Künstlerinnen und Künstler, die sich an der Artmosphäre beteiligen wollten,seien bereits benachrichtigt worden.

In Homburg ist damit das kulturelle Sommerprogramm weiter reduziert. Der Musiksommer mit den Reihen Querbeat und Jazzfrühschoppen läuft bislang nicht. Allerdings ist die Reihe Kultur im Museum bereits gestartet. An den gewohnten Orten Römermuseum, Gustavsburg und Klosterruine spielt man allerdings ausschließlich im Freien. Blickt man noch ein Stückchen weiter, Richtung Herbst, dann geht es kulturell von draußen wieder nach drinnen: Denn die beiden etablierten Reihen der Meisterkonzerte und der Theatergastspiele starten dann normalerweise. Bislang weiß jedoch keiner so genau, wie es dann in der Corona-Krise aussehen wird. Noch plant man hier ziemlich normal, allerdings mit verbesserten Schutzmaßnahmen im Saalbau.

Die Galerie im Kulturzentrum präsentiert ab Anfang August wieder eine neue Ausstellung. Nach den Fotoarbeiten von Norbert Weber geht es hier mit Anne Deutsch und „Natuerlich – Kunst“ weiter. Die Eröffnung ist am Montag, 3. August, um 18.30 Uhr.