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Kreistag bereitet Wettbewerb für Buslinien vor

Kreistag bereitet Wettbewerb für Buslinien vor

Es hörte sich nach recht schwerer Kost an, was da gestern neben anderem auf der Tagesordnung der Sitzung des Kreistages stand. Gleich in mehreren Punkten ging es im Homburger Forum um Finanzierungsvereinbarungen und Bündelungen von Buslinien.

Dahinter steckt eine EU-Verordnung, die es ermöglicht hat, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für den Wettbewerb zu öffnen, erläuterte Achim Jesel, Sachbearbeiter für den öffentlichen Nahverkehr beim Saarpfalz-Kreis. Wenn es um Busse und Anrufsammeltaxis geht, und damit um den öffentlichen Personennahverkehr auf der Straße, dann seien nämlich im Saarland die Landkreise und der Regionalverband zuständig.

Im Saarpfalz-Kreis sei bisher die Bahntochter Saar-Pfalz-Bus tätig gewesen. Um nun den Übergang der ÖPNV-Struktur in den Wettbewerb geordnet zu gestalten, wurden Linien gebündelt, auch um sie wirtschaftlich interessant zu machen, erläutert Jesel. Sechs dieser Bündel gebe es für den Kreis: Je eines für die Stadtverkehre in Homburg , St. Ingbert und Blieskastel sowie drei für den ÖPNV in der Fläche. Diese seien vom Kreistag in den vergangenen Jahren erarbeitet und beschlossen worden. Gestern ging es darum, sie in die Anhörung zu geben. Konkret bedeute das, Städte und Gemeinden oder im Raum tätige Busunternehmen könnten möglicherweise Stellungnahmen abgeben.

Letztlich in den Wettbewerb geben kann man das Ganze, wenn die Genehmigungen für die Linien, die in der Regel acht Jahre gelten, ausgelaufen sind. Um genau dies vorzubereiten, erfolgte im Kreistag ein weiterer Schritt. < Bericht folgt