Kreis kooperiert mit Hochschule Kaiserslautern

Kreis kooperiert mit Hochschule Kaiserslautern

Eine Zusammenarbeit, die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses sowie ein gegenseitiger Knowhow-Transfer - das sind die Ziele, die der Saarpfalz-Kreis und die Hochschule Kaiserslautern in Kooperation verfolgen.

Der Saarpfalz-Kreis und die Hochschule Kaiserslautern wollen künftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde jetzt in Homburg unterzeichnet. Landrat Theophil Gallo konnte dazu in der Kreisverwaltung den Vizepäsidenten der Hochschule, Professor Hans-Joachim Schmidt, die Dekane Professor Gunter Kürble und Professor Manfred Brill von den Fachbereichen Betriebswirtschaft und Informatik und Mikrosystemtechnik am Campus Zweibrücken, sowie Professor Michael Jacob vom Lehrgebiet Information Management begrüßen. ,,Durch diese Kooperation ergibt sich für beide Seiten ein echter Mehrwert. Statt grauer Theorie sammeln die Studenten Erfahrungen in der Praxis, indem sie ausgewählte Abläufe der Kreisverwaltung mit einem kreativen Blick von außen unter die Lupe nehmen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu unserem Bestreben, unsere Kreisverwaltung moderner zu machen", betont Gallo, der selbst 25 Jahre in einem in hohem Maße IT-affinen Unternehmen arbeitete und zuletzt als Geschäftsführer am Institut für Rechtsinformatik der Universität Saarbrücken tätig war. Der Saarpfalz-Kreis hat zunächst drei Themenprojekte definiert, mit denen aktuell bereits sechs Studierende des Fachbereichs Betriebswirtschaft betraut sind. Besonders der IT-Bereich wird durch sie einer eingehenden Prüfung unterzogen. Aber auch die Personalabteilung des Saarpfalz-Kreises wird von der Kooperation profitieren. ,,Mit diesen anspruchsvollen Praxisprojekten, die als obligatorisches Element in viele Studiengänge der Hochschule Kaiserslautern integriert sind, sammeln die Studierenden nicht nur eine profunde Erfahrung direkt ,on the job`, sondern sie können auch den konkreten Anwendungsbezug ihres Studiengangs unter Beweis stellen", fasst Professor Jacob, der von Hochschulseite die Betreuung übernimmt, zusammen. Die Vereinbarung gilt für drei Jahre und kann nach Bedarf verlängert werden. ,,Über die Kooperation gerade mit dem Saarpfalz-Kreis freuen wir uns ganz besonders. Damit dokumentieren wir auch, wie gut wir als Hochschule unserem Regionalauftrag nachkommen", unterstreicht Professor Schmidt einen weiteren Aspekt der Partnerschaft.

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