Krankenpflegeschüler aus Homburg organisieren Spendenlauf im Waldstadion

Am 18. Februar im Waldstadion : Pflegeschüler organisieren Spendenlauf

Es ist eine ganz besondere Projektwoche, die am Ende nicht nur diejenigen weiterbringen soll, die hier mitmachen. Geht der Plan auf – und danach sieht es sehr aus–, dann profitieren davon viele Menschen, die mit ihrem Engagement anderen helfen.

Aber der Reihe nach: Am Schulzentrum für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg beschäftigen sich derzeit die Examensschüler der Krankenpflegeschule mit dem Thema „Gesundheit der Pflegekraft“. Insgesamt 71 Auszubildende sind dabei, die in verschiedenen Gruppen unterschiedlich Themen beackern. Eines dieser Projekte ist ein großer Spendenlauf unter dem Motto „Laufen hilft!“ am Dienstag, 18. Februar, im Homburger Waldstadion. Wie der genau ablaufen soll, erklärt Krankenpflegeschülerin Berisha Nerxhivane. Fünf Läufe werden zwischen 15.05 Uhr und 18.15 Uhr im Halbstundentakt gestartet, insgesamt ist die Veranstaltung von 14.45 bis etwa 18.30 Uhr angesetzt. Und am Ende soll damit möglichst viel Geld zusammenkommen. Denn derjenige oder diejenige, die mitmacht, soll sich einen Sponsor suchen, der für jede gelaufene Stadionrunde einen bestimmten Betrag in eine Spendenkasse einzahlt. Natürlich, so erklärt es Berisha Nerxhivane, könne man auch einfach so spenden. Wer sich anmeldet, der erhalte eine Spendenkarte per E-Mail, mit der man sich dann seine Sponsoren selbst aussuchen können, das könnten Familienangehörige sein, aber auch Bekannte oder Unternehmen. Das Geld soll am Ende vier verschiedenen Organisationen zugute kommen: der Initiative Herzkrankes Kind mit ihrer Villa Regenbogen, einem Ort, an dem Eltern kranker Kinder unterkommen können, gleich gegenüber der Kinderklinik, dem Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen im Saarland, dem Tierheim Homburg sowie den Klinikclowns Pini & Pompom.

Pro Lauf werden 50 Teilnehmer angepeilt, davon ist man noch etwas entfernt, etwa 60 Anmeldungen gebe es bis jetzt, berichtet Berisha Nerxhivane. Einige Sponsoren habe man bereits gefunden. Willkommen ist natürlich jeder, der sich zutraut, die Laufschuhe zu schnüren und einfach loszulegen, ob das nun Vereine seien, Schulen, Firmen oder Einzelpersonen. Anmelden kann man sich per E-Mail unter Projektx-spendenlauf@gmx.de, wer mag, kann auch eine Nachricht auf Facebook („Projekt – Laufen hilft“) oder Instagram (projektspendenlauf2020) schicken – hier findet man auch aktuelle Infos. Dann erhält man eine Spendenkarte per E-Mail.

Am Donnerstag, 20. Februar, werden dann im Hörsaal 2, E0.104 der Imed, Gebäude 41 ab 13.30 und bis 16 Uhr bei eine „Markt der Ideen“ die Ergebnisse aller Arbeitsgruppen vorgestellt, die Themenpalette reicht vom Filmdreh über Hygiene über die besondere Belastung für Pflegekräfte auf einer Palliativstation bis zur Beschäftigung mit Berufskrankheiten. Erwartet wird auch Ministerin Monika Bachmann. Zudem werden hier die Spenden aus dem Lauf überreicht.