Klinik-Apotheke statt Blutspendezentrum

Klinik-Apotheke statt Blutspendezentrum

Das Land wird für die Apothekenversorgung am Uni-Klinikum in Homburg (UKS) das Gebäude und Grundstück erwerben, das bislang vom DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz und Saarland an der Ringstraße als Blutspendezentrum genutzt wurde.

Der zuständige Landtagsausschuss gab jetzt grünes Licht. Das Blutspendezentrum werde in Homburg nicht mehr benötigt, da vom DRK geplant sei, dieses nach Bad Kreuznach zu verlagern, hieß es. Darüber hat die Homburger Landtagsabgeordnete Elke Eder-Hippler (SPD ) Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind informiert. Beide zeigten sich über diese Entwicklung erfreut, da somit eine "hervorragende Nachnutzung des Gebäudes ermöglicht wird und es gleichzeitig eine kostengünstige Lösung für die Apothekenversorgung des UKS gibt". In diesem Bereich bestehe Handlungsbedarf, da sich die Apothekenversorgung derzeit in einem Gebäude aus dem Jahr 1906 befinde und es hier erheblichen Sanierungsbedarf gebe. Auch der Homburger CDU-Landtagsabgeordnete Christian Gläser freut sich über das Ergebnis im Ausschuss: "Das Saarland stärkt mit dieser klugen Investition weiter das Uni-Klinikum und den Standort Homburg ."

Für den Kauf des 2012 errichteten Blutspendezentrums des DRK sind 1,75 Millionen Euro vorgesehen. Die weiteren Kosten für eine zusätzliche Flächenerweiterung sowie den Anbau von Lagerflächen sollen bis zu 850 000 Euro betragen. Diese Kosten wird das UKS tragen. Darüber hinaus sind Gelder des Landes eingeplant, um das jetzige Gebäude an die neue Nutzung anzupassen. Das letzte Wort hat nun noch der Landtag.

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