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Kleine Künstler können die Welt bunter machen

Kleine Künstler können die Welt bunter machen

Für Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind ist es eine „super Sache“: Bis 7. Juli zeigen 55 Kinder der freiwilligen Ganztagsschule Beeden im Remigiusheim ihre Kunstwerke. Und sie überraschen damit durch ihre Kreativität.

Im katholischen Gemeindehaus in Beeden , St. Remigius, sind bunte Kunstwerke zu sehen. Denn: Die Kinder der freiwilligen Ganztagsschule Beeden stellten ihr künstlerisches Schaffen dem breiten Publikum vor, zeigten Eltern, Großeltern, Bekannten und Freunden, was sie geschaffen hatten.

Unter dem Motto "Farbenspiel - die Welt soll bunter werden" hatten 55 kleine Künstler und Künstlerinnen 62 Exponate geschaffen. Sie sind noch bis zum 7. Juli im Remigiusheim zu sehen und zu bestaunen.

Hausherrin Claudia Bentz begrüßte die Kinder, Eltern, Verwandten und Gäste. "Was die Kinder in der Nachmittagsbetreuung an Kunst erlernt und erarbeitet haben, das Ergebnis sehen wir heute hier", sagte sie. Aus einer gewissen Vorgabe und Anleitung seien Unikate entstanden, die "jedes Blickes würdig sind". Leinwandrahmen wurden mit gefaltetem Butterbrotpapier beklebt. Kronkorken in verschiedener Formation angeordnet und dann je nach Empfinden der kleinen Künstler bemalt.

Die Leiterin der freiwilligen Ganztagsschule Beeden , Helga Decker, zeigte sich überrascht von der kreativen Vielfältigkeit der Exponate , lobte das vierte große Projekt der Schule und dankte allen für die Unterstützung, das Mitmachen und Mithelfen.

Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind lobte das Engagement der Ganztagsschule. "Was ich hier sehe, ist super." Kunst und Kultur macht aus halben Portionen ganze Kerle - diesen Satz, so Schneidewind, habe er schon einmal von jemandem gehört. "Dass Kunst bei der Entwicklung unserer Kinder hilft, sieht man hier deutlich." Einen kleinen Spendenbetrag, der zumindest für die teilnehmenden Kinder zum Eisessen reichte, hatte Schneidewind versprochen.

Christo Mesina, Vater von Aurora, findet dieses Projekt "eine super Sache", wie er verriet. "Den Kindern eine spielerische künstlerische Förderung zukommen zu lassen, ist klasse." Ehrengast Anton Haaß, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Homburg, war von der Kunst der Kinder beeindruckt. Das DRK ist als Unterstützer und Anbieter für freiwillige Ganztagsschulen im Saarpfalz-Kreis tätig. Fünf Grundschulen im Kreis Homburg mit mehr als 500 Schülern werden unterstützt. Auf zwei Zielpunkte wird besonders Wert gelegt: die Anregung der Fantasie im Kunstbereich und die Begeisterung für sportliche Aktivitäten.

Und es blieb dann nicht nur bei Kunstwerken, es gab auch eine musikalische Einlage: Zum Abschluss sangen die kleinen Künstler noch Lieder wie "An Tagen wie diesen " und "Wir zeigen, was wir haben", etwas umgetextet und passend auf "die bunt gemischten Farben".