Klasse 7eu vom Johanneum Homburg bei TV-Quizshow "Die beste Klasse Deutschlands"

Die beste Klasse Deutschlands : Bauchkribbeln für die 7eu im Superfinale

Die 7eu des Homburger Johanneums ist bei der TV-Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ auf Platz drei gelandet. Um die 1200 Klassen hatten sich für diese Staffel des Wettbewerbs beworben.

Es war knapp, haarscharf, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Stichfrage gab am Ende den Ausschlag für die 7eu des Homburger Gymnasiums Johanneum. Doch die Gegner entschieden diese für sich, sonst hätten die Homburger noch weiterkämpfen können bei „Die beste Klasse Deutschlands“, wären in der Endrunde der letzten zwei des Superfinales der TV-Quizshow gelandet. So war es schließlich Platz drei für die Homburger Schüler. Trotzdem: „ziemlich krass“, findet Anna. „Natürlich freuen wir uns.“ Können sie auch, denn immerhin hatten sich für die aktuelle Staffel des Wettstreits um die 1200 Klassen beworben, 32 von ihnen konnten sich für einen der Startplätze qualifizieren.

Zwei K.o.-Runden hatten die Homburger bereits erfolgreich überstanden, waren dazu ins Studio nach Köln gereist, hatten dort Fragen und Experimente aus unterschiedlichen Wissensbereichen: Natur und Umwelt, Sport, Musik, Erdkunde oder Essen und Trinken beantwortet, vor Aufregung gezittert, Daumen gedrückt, gejubelt. Bis dann feststanden: Sie sind wirklich unter den besten vier, kommen ins Superfinale, haben eine richtig gute Chance auf den Gesamtsieg.

 Am vergangenen Freitag haben sie dann zusammen beim Klassenfest in Bierbach die vorletzten Sendung geschaut: das Wochenfinale, in dem sie gegen drei andere siegreiche Klasse bestehen mussten. Und obwohl die Dreharbeiten natürlich schon längst vorbei waren, obwohl jeder der Mädchen und Jungen wusste, wie es gelaufen war: Die Spannung war auch am Freitagabend riesengroß. Mitgefiebert haben sie zusammen mit ihren Eltern, geschrien vor Erleichterung, als sie weiterkamen. „Ich habe die Aufregung wie im Studio gespürt“, sagt Anna, die unserer Zeitung hinterher ein bisschen berichtet. „Sie haben zugeschaut, als wüssten sie nicht, wie es ausgeht“, berichtet auch Vera Backes, ihre Mutter.

Das so genannte Superfinale, das im Ersten ausgestrahlt wurde, habe dann jeder für sich am Samstagmorgen gesehen. Und, klar, war man währenddessen per WhatsApp-Chat miteinander in Kontakt. Zu dieser letzten Show hatten sie sich Unterstützung mitbringen dürfen, die Parallelklasse 7c hatte ihnen die Daumen gedrückt, als die vier Final-Klassen, die hier um den Hauptpreis kämpften, gegeneinander angetreten waren. Es ging um eine fünftägige Reise nach Athen. Zunächst, erklärt Anna, hatten alle vier Klassen – die anderen kamen aus Essen (die späteren Sieger), Bremen und Halle – zehn Fragen gleichzeitig beantworten müssen. Nach diesem Durchgang hatten die Homburger gemeinsam mit einer anderen Klasse auf Platz zwei gelegen, die Stichfrage war dann entscheidend, die anderen kamen weiter.

Und was bleibt der 7eu jetzt?

Da sind zum einen natürlich die tollen Erfahrungen, die sie haben, der Zusammenhalt, der noch stärker geworden sei durch das Erlebte, und für viele der Kinder: T-Shirts mit den Autogrammen etlicher Prominenter, die bei der Finalschau neben Moderator Malte Arkona unterstützt von Youtuberin Kim Unger, zuständig für Experimente und Lifehacks, mit dabei waren. Stargäste der Show waren Hitlieferant Nico Santos, Fußball-Star Célia Šašić, die Astronautin Dr. Suzanna Randall sowie Ralph Caspers von „Wissen macht Ah!“, Youtuber Phil Laude, und Allroundtalent Bürger Lars Dietrich. Außerdem hätten sich noch andere zugeschaltet, verrät Anna, etwa Basketballstar Dirk Nowitzki.

Das Ganze hat sich für die 7eu aus Homburg auch finanziell gelohnt, denn für jede erfolgreich überstandene Runde gab es Geld für die Klassenkasse. Am Ende kamen so 1700 Euro zusammen, erzählen sie. Und die sollen nun in eine Klassenfahrt investiert werden.

Die Klasse 7eu hat sich am Freitagabend beim Klassenfest gemeinsam das Wochenfinale der Kika-Schau angeschaut. Foto: Vera Backes

Wer sich das Superfinale mit der 7eu des Johanneums Homburg noch einmal anschauen möchte: Der Sender Kika zeigt es nochmals am Freitag, 14. Juni, um 19:30 Uhr.

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