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Kirchen in Homburg laden weiter zum „Licht der Hoffnung“ ein

Aktion in der Corona-Krise : Kirchen laden weiter zum „Licht der Hoffnung“ ein

Seit mittlerweile einer Woche beteiligen sich viele Menschen in Homburg an der Aktion „Licht der Hoffnung“ der Katholischen und Protestantischen Kirchen von Homburg.

Eingeladen durch das Läuten der Kirchenglocken um 19 Uhr, wird eine brennende Kerze in ein Fenster gestellt und dazu ein Vaterunser gebetet, erläutert Gemeindereferent Frank Klaproth das Prozedere. Jeder könne dabei mitmachen. „Nach dem kurzen Vaterunser-Gebet muss noch nicht Schluss sein. Die individuelle Spiritualität kann weitergehen: Familien können noch zusammensitzen, um gemeinsam zu beten, zu singen, in der Bibel zu lesen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Vielleicht kann die Kerze schon früher entzündet werden und eine Zeit lang brennen“, so Klaproth.

Auch Menschen aus anderen Religionen könnten sich in unterschiedlichen Varianten beteiligen. Alle religionslosen Menschen könnten eine Kerze in ihr Fenster stellen und so ihre Verbundenheit zu allen Menschen ausdrücken. Klaproth: „Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, solidarisch zu sein.“

Die katholische und protestantische Kirchen von Homburg lüden alle Menschen zu diesem „Licht der Hoffnung“ ein. Sie hofften, „dass wir mit diesem kleinen Zeichen ein Stück weit Zuversicht schenken können“. Bis in den Kirchen wieder Gottesdienst gefeiert werden darf, werden bis auf weiteres um 19 Uhr die Glocken in den Kirchen zum Hoffnungslicht läuten und dafür zuhause einladen.

Infos und Kontakt: Frank Klaproth. Gemeindereferent, Tel.: (0 68 41) 687 02 13, mail: frank.klaproth@bistum-speyer.de