Kinder machen sich auf den Weg, Gutes zu tun

Kinder machen sich auf den Weg, Gutes zu tun

Homburg. Unter dem Motto "Kinder finden neue Wege" waren die Sternsinger der Pfarrei St. Michael unterwegs. Und so war es am vergangenen Sonntag, als sich 22 Kinder und Jugendliche mit ihren erwachsenen Begleitern auf machten auf mal lange, gelegentlich kalte, vereiste, verschneite und oft matschige Wege

Homburg. Unter dem Motto "Kinder finden neue Wege" waren die Sternsinger der Pfarrei St. Michael unterwegs. Und so war es am vergangenen Sonntag, als sich 22 Kinder und Jugendliche mit ihren erwachsenen Begleitern auf machten auf mal lange, gelegentlich kalte, vereiste, verschneite und oft matschige Wege.Im feierlichen Aussendungsgottesdienst am Morgen überlegten die Sternsinger gemeinsam mit Pastoralreferent Norbert Geis, welche neue Wege Kinder finden können und legten mit ihren Ideen auf Fußspuren einen Weg von der Krippe zum Altar, teilt die Gemeinde weiter mit. "Wir sind stolz auf euch, dass ihr euch heute einen ganzen Tag auf den Weg machen wollt, damit andere Kinder eine Chance bekommen", so Pastoralreferent Norbert Geis. Er lud die Gemeindemitglieder ein, sich zu überlegen, welche neuen Wege Gott für sie ausgesucht hat und sich zur Erinnerung daran eine Fußspur mit nach Hause zu nehmen. Auch das Zeichen der Aktion, ein orangefarbener Schnürsenkel, den in diesen Tagen viele Sternsinger tragen, konnte sich jeder mitnehmen und sich so verbunden fühlen mit den Sternsingern von St. Michael sowie mit all den anderen Sternsingern in Deutschland, die in diesen Tagen unterwegs waren, um sich für Kinder in Not zu engagieren.So machten sich die fünf Sternsingergruppen dann nach dem Aussendungssegen von Pater Heinz Limburg auf, um trotz Schnee und Minusgraden den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und um eine Spende für das Kinderheim Katilandia in Peru zu bitten.Nach vielen Besuchen am Vormittag tauten die eiskalten Hände und Füße bei warmem Tee und einem leckeren Mittagessen im Pfarrheim wieder auf. Müde, erschöpft und oft mit schneenassen Kleidern und Schuhen konnten die Sternsinger sich dann am späten Nachmittag über ein tolles Ergebnis freuen: knapp 2300 Euro wurden gesammelt, hieß es weiter. Mit dazu beigetragen hat auch eine Sternsingergruppe, die bereits am Samstag einige Geschäfte in der Innenstadt Homburgs besuchte. Wie bereits in den vergangenen Jahren erhält auch in diesem Jahr die Homburger Tafel einen großen Teil der gespendeten Süßigkeiten. Zum Abschluss fahren die Sternsinger am nächsten Samstag, 16. Januar, zur diözesanen Dankfeier des Bistums nach Speyer. Nach einem einem Workshop im Bistumshaus St. Ludwig nehmen die Sternsinger dann an der Auftaktveranstaltung am Altpörtel teil. Danach ziehen alle Sternsinger zum Dom, in dem zum Abschluss ein Dankgottesdienst gefeiert wird. red

Mehr von Saarbrücker Zeitung