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Kinder lernen beim Mitmach-Theater viel über Toleranz

Kinder lernen beim Mitmach-Theater viel über Toleranz

In der Erbacher Langenäckerschule lernen Kinder miteinander, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Damit das reibungslos abläuft, wird ihnen spielerisch in einem Theaterstück gezeigt, dass man mit gegenseitigem Verständnis weiterkommt. Über das Theaterprojekt informierte sich die Stadtverwaltung.

Im Stadtteil Erbach leben traditionell viele Menschen unterschiedlicher Herkunft. Diese Vielfalt spiegelt sich auch an der Grundschule Langenäcker wider. Um frühzeitig Verständnis und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern, hat sich die Schule für das Projekt "Unity 2" angeboten. Dieses Projekt thematisiere wichtige Werte des Miteinanders und schaffe durch die Methode des Mitmach-Theaters einen alltagsnahen Zugang zur Lebenswelt der Kinder, wie die Stadtverwaltung Homburg mitteilt.

Es gibt Kindern aus verschiedenen Kulturkreisen die Möglichkeit, sich mit dem Thema Vielfalt auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen beschäftigten sich dazu vier Tage lang im Rahmen einer theaterpädagogischen Herangehensweise mit Werten wie Zivilcourage, Gleichberechtigung, Toleranz und kultureller Identität.

Ein vierköpfiges Team der Organisation Creative Change brachte den Kindern die Notwendigkeit gewaltfreier Kommunikation in allen Lebenslagen spielerisch nahe. Ziel war es auch, Vorurteilen zwischen Menschen abzubauen, da gerade Vorurteile einem friedvollen Umgang miteinander im Wege stehen.

Zusammen mit Ingrid Braun, der Leiterin des Amtes für Jugend, Senioren und Soziales, und der Stadtjugendpflegerin Sandra Schatzmann, informierte sich die Beigeordnete Christine Becker in der Grundschule Langenäcker über das Projekt "Unity 2".

In einem Mitmach-Theaterstück, in dem ein Flüchtlingskind in eine neue Schulklasse kommt, wird das Thema Integration und Respekt altersgerecht dargestellt. Auf diese Weise konnten sich die Schüler und Schülerinnen spielerisch mit dem Thema Ausgrenzung oder freundschaftlich miteinander leben in der Schule auseinandersetzen und sich auch aktiv an einer Lösung beteiligen.

Frühzeitig sensibilisieren

Das Projekt ist durch die Partnerschaft mit der Einrichtung "Demokratie Homburg" ermöglicht worden, die dafür 3 815 Euro aus den Mitteln des Aktionsfonds des Bundesprogramms "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bewilligt habe, erklärte Jugendpflegerin Schatzmann. Die Beigeordnete Becker zeigte sich "beeindruckt, wie damit für das Thema "Asyl und Zuwanderung" sensibilisiert und über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aufgeklärt wird". Es sei wichtig, Kinder "frühzeitig im verantwortungsvollen und gewaltfreien Zusammenleben zu stärken", begrüßte Schulsozialarbeiterin Madleine Diehl das Engagement der Schule.