Kiefer kam, sah und siegte

Neue Besen kehren gut. Die alte Redensart scheint sich auch bei den Landesliga-Fußballern des SV Reiskirchen zu bewahrheiten. Dort musste nach dem Rücktritt der Cousins Andreas und Christian Wolf ein Nachfolger gefunden werden. Bis dahin war Spartenleiter Ralph Schmeißner als Interimstrainer eingesprungen. Er sollte das Team eigentlich bis zur Winterpause trainieren, doch nach einer längeren Durststrecke und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz wurde nun doch eine kurzfristige Lösung gesucht.

Neuer Trainer ist jetzt Frank Kiefer, der im Kreis noch von seinen Tätigkeiten als Spieler beim FSV Jägersburg und von 2011 bis 2014 als Trainer des FV Oberbexbach bekannt ist. Zuletzt hatte er den pfälzischen Landesligisten SV Nanzdietschweiler trainiert. Fit gehalten und einige Male gespielt hat der 35-Jährige sich seither bei seinem Heimatverein SG Bechhofen/Lambsborn. Auf eigenen Wunsch war Kiefer zu Beginn der vergangenen Saison kein neues Engagement eingegangen. Gespielt hatte er vor seiner Oberbexbacher Zeit auch bei den Oberligisten SC Idar-Oberstein, Borussia Neunkirchen und Eintracht Bad Kreuznach.

Er wurde erst am vergangenen Donnerstag verpflichtet, leitete am Freitag sein erstes Training und gewann am Sonntag zum Einstand das wichtige Heimspiel gegen die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim mit 3:1.

"Ich habe eine gute Mannschaft mit Jungs gesehen, die erfolgreich die ausgegebene taktische Marschroute umgesetzt hat", lobte Kiefer. Trotz des zweiten Saisonsieges bleibt der SVR mit jetzt acht Punkten Tabellenletzter, hat aber nur noch je einen Zähler Rückstand auf die SVG Bebelsheim-Wittersheim, den SV Genclerbirligi Homburg und den FV Oberbexbach. Am kommenden Sonntag gastieren die Reiskircher zum Vorrundenfinale um 14.30 Uhr beim Tabellenzweiten SV Kirrberg.