Freunde Kerbricher Fasenacht : Schunkelnd in den wilden Westen

Tolle Stimmung und viele Darbietungen bei der Kappensitzung der Freunde der Kerbricher Fasenacht.

Der wilde Westen lag am vergangenen Samstagabend in der Lambsbachhalle in Kirrberg. Unter dem Motto „Wildwest und Prärie – Närrisch wie nie“ hatten die Freunde der Kerbrichter Fasenacht zu ihrer ersten Kappensitzung eingeladen. Wie immer war auch diesmal die Halle rappelvoll und mit 300 Gästen ausverkauft. Das Kommen lohnte sich auch diesmal: Denn über viereinhalb Stunden lang gaben die 60 Akteure auf der Bühne so richtig Gas: Da gab es schwungvolle Rhythmen und Tänze der Garden, Spaß und Unterhaltung mit vielen Büttenreden. Schunkelrunden und Bewegung vor der große Bühne gehörten ebenso dazu. Das sorgte bei den entsprechend dem Motto kostümierten Besuchern am Samstagabend für beste Stimmung

 Eric Schütz, seit vielen Jahren Präsident der Freunde Kerbricher Fasenacht, und sein Vize Thomas Bonaventura führten durchs Programm. „Wir sind bestens gerüstet für einen tollen Abend“, kündigte er bei der Begrüßung an. Und dazu gehörte natürlich auch, dass für Essen und Getränke gut  gesorgt war.

 Viel Stimmung, Bewegung und Tanz präsentierte die Garde des Karnevalsvereins aus Kirrberg. Die Mini-Garde zeigte später etwas zum Thema Früchte, ehe sich im Verlauf der Kappensitzung die Junioren in ihrem Schautanz mit dem Thema „Nachts im Supermarkt“ auseinandersetzen. Nicht nur die Jugend bei den Freunden der Kerbricher Fasenacht war an jenem Abend tänzerisch aktiv, sondern auch die Besucher ließen sich mitreißen.

Die Familie Yilmaz aus Kirrberg, die sich in Wild-West-Outfit kostümiert hatte, freute sich schon vor dem Beginn auf die eigenen Tanzeinlagen. „Wir sind immer dabei. Es ist immer was los bei uns bei der Kappensitzung“, befand Familienvater Aytac Yilmaz. Die Fase­nacht steht bei der Familie überhaupt hoch im Kurs. Bevor es selbst zum Tanzen ging, schaute man gespannt Tochter Aylin zu, die unter anderem als Funkenmariechen die Besucher beeindruckte.

 Begeisterung pur war auch bei der Tanzdarbietung der Prosecco Ladies mit dem Thema „Wild im Wilden Westen“ in der Halle festzumachen. Unter der musikalischen Leitung von Heinz Rudi Mallmann sorgten die „Besebinner“ mit ihren Gesangsdarbietungen für Hochstimmung. Klar, dass das Männerballett „Paul“ unter der Trainerregie von Thomas Bonaventura vor dem großen Finale nicht fehlte.

 Für viele Lacher und beste Unterhaltung sorgten die zahlreichen Büttenreden in den über vier Stunden. Torsten Kratz hatte als „De Dummschwätzer“ zum Thema Männer früher und heute einiges zu sagen. Von Familienerlebnissen als „Es Eva, es Lissi unn es Reni“ wussten Heike Stärkle, Annabelle Stärkle und Hedwig Karcher zu berichten. Renate Schütz gab Einblicke in ihren Urlaub auf Mallorca. Eric Schütz und Thomas Bonaventura befanden in ihrer Büttenrede, dass früher in Kirrberg alles ganz anders war. Sie hatten einiges als „Die Knäwwerer“ zu meckern. Über die Probleme als „Jung-Mutter“ hatte Martina Söhnel-Dostert etliches aufzutischen. Der tägliche Familienwahnsinn einer jungen Mutti halte nämlich alle in der Familie auf Trapp. Auch auf einem Bauernhof gibt es viel Trubel und jede Menge zu sehen und zu erleben. Darüber wussten Martina Didion und Margit Herz als „Es Hilde unn es Ursel“ zu berichten. Noch bis in den frühen Sonntagmorgen wurde gefeiert, getanzt und geschunkelt.

Wer die erste Kappensitzung der Freunde der Kerbricher Fasenacht verpasst hat, der hat die Chance auf Nachschlag in Form der zweite Kappensitzung in dieser Session am Sonntag, 3. März, ab 19.11 Uhr in der Lambsbachhalle. Noch gibt es wenige Restkarten zum Preis von acht Euro bei Elektro Bronder in Kirrberg.