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Malwettbewerb: Jugendliche entwickeln ihre Kreativität

Malwettbewerb : Jugendliche entwickeln ihre Kreativität

„Erfindungen verändern unser Leben“: Unter diesem Motto steht ein Schüler-Wettbewerb. Eingereicht werden können Bilder oder Filme.

Zum Auftakt einer neuen Runde im Wettbewerb „Jugend creativ“ hatte die Volks- und Raiff­eisenbank Saarpfalz am Mittwoch interessierte Lehrer in die Hauptgeschäftsstelle eingeladen. Zum 48. Mal werden dabei Schüler dazu aufgerufen, zu einem bestimmten Thema ein Bild zu malen oder einen Kurzfilm zu drehen. In diesem Jahr ist ein mehr technisches Motto der Leitfaden für die Kunstwerke: „Erfindungen verändern unser Leben“ heißt der Satz, an dem sich die jungen Künstler orientieren sollen. Zunächst begrüßte Vera Wachs von der VR-Bank die Anwesenden, unter ihnen auch die Beigeordnete der Stadt Homburg, Christine Becker. Wachs wies noch mal auf die Erfolge des Saarpfalz-Kreises im letzten Wettbewerb hin: Auf der Landesebene konnten zwei Schüler den ersten Platz in ihrer Altersklasse erringen, einer davon schaffte sogar den bundesweit fünften Platz. „Mit dem Wettbewerb laden wir die Kinder und Jugendlichen dazu ein, sich künstlerisch mit dem Thema ‚Erfindung‘ auseinanderzusetzen“, sagte die Bereichsleiterin im Vertriebsmanagement der Bank. Mitmachen dürfen übrigens auch Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr, die nicht mehr die Schule besuchen. Neben Geld- winken den Gewinnern auch Sachpreise. „Die Gesichter der Kleinen haben gestrahlt“, erinnerte sich Wachs an die diesjährige Preisverleihung.

Wie immer wird die Jury von Kunstlehrer Lothar Fontaine geleitet. Er beschrieb die Einteilung in verschiedene Altersklassen und den „gut strukturierten“ Auswahlprozess der Jury: „Es findet eine Vor­auswahl statt auf einem riesengroßen Tisch. Von den übrigen zehn bis zwölf Bildern wird dann eine Rangliste erstellt. Wer dann gewinnt, der hat wirklich das absolute Mehrheitsvotum.“ Ein klein wenig Bauchweh bereitete Fontaine das neue Thema, das ja international vorgegeben wurde: „Ich bin ja nicht unkritisch dem Wettbewerb gegenüber. Aber Erfindungen sind technische Sachen, da fehlt mir der Mensch!“, meinte er. Vielleicht sollten die Lehrer mehr auf das letzte Wort des Mottos, das „Leben“, fokussieren, und weniger auf „Erfindungen“. Außerdem sollten die Pädagogen darauf achten, dass die Bilder wirklich von den Kindern selbst gemalt werden; allerdings habe die Jury auch große Erfahrung darin, „die Hand eines Erwachsenen oder älteren Geschwisters zu erkennen.“ Der Wettbewerb ist offiziell schon seit dem 1. Oktober gestartet und läuft bis zum 21. Februar 2018. Schirmherrin ist in diesem Jahr die Fernseh-Moderatorin Shary Reeves, weitere Informationen gibt es im Internet:

www.jugendcreativ.de