Jugendliche des Collèges Jean Jaurès zu Besuch in Homburg

Treffen der Partnerschüler : Saargemünder Schüler besuchten Homburg

Es ist bereits das fünfte Treffen und doch jedes mal wieder etwas ganz Besonderes: Jugendliche des Collèges Jean Jaurès aus Saargemünd waren zu Gast in Homburg bei der Gemeinschaftsschule „Neue Sandrennbahn“.

Seit 2017 bestehe ein intensiver Kontakt zwischen den Partnerschulen und die verantwortlichen Lehrkräfte verbinde mittlerweile eine Freundschaft, die sie nicht mehr missen wollen, hieß es in einer Mitteilung der Schule. Auch die Schülerinnen und Schüler pflegten regen Kontakt. Dies sei heute durch die neuen Medien deutlich einfacher als noch zu Zeiten der früheren Brieffreundschaften. Alles in allem ersetze dies aber nicht die echte Begegnung der Partner vor Ort.

So startete am 3. Dezember ein Bus mit 30 Jugendlichen und drei französischen Deutschlehrern sowie einer Fremdsprachenassistentin aus Lothringen in Richtung Saarland. Gegen 9.30 Uhr wurden die Gäste von der verantwortlichen Französischlehrerin Vera Kron, die die Partnerschaft auch aufgebaut hatte, und der Schulleiterin Sabine Bleyer in Empfang genommen. Im Foyer warteten schon die Erbacher Partner und alle wurden vom Schulchor unter der Leitung von Britta Baschab-Krupp mit den Liedern „Seite an Seite“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ gegrüßt. Im Anschluss gesellten sich die bestehenden Schülerpaare zueinander, die neuen Partner wurden von den Lehrkräften zugeordnet. Es schloss sich der Besuch einer Doppelstunde des Regelunterrichtes an, bevor sich die deutsch-französische Gruppe in die Homburger Innenstadt aufmachte.

Die Austauschpartner aus Saargemünd hatten für ihren Besuch bewusst die Adventszeit gewählt, weil es in Deutschland dank vielfältiger Weihnachtsbräuche „besonders schön“ sei. Während der Besichtigung in Homburg gab es besonders viel Spaß beim Beantworten der Quizfragen rund um den historischen Marktplatz im Rahmen einer Stadtrallye. Beide Schülergruppen waren nicht nur beeindruckt von der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten, die Homburg bietet, sie haben auch erfahren, dass man durchaus in der Lage ist, in der jeweiligen Fremdsprache zu kommunizieren, Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen und Motivation für die Sprache zu gewinnen.

So erlebten die Franzosen hautnah einen kleinen Nikolausmarkt und wendeten spontan das gelernte Vokabular an und erweiterten ihren Wortschatz mit „Lebkuchen“ und „Currywurst“. Gegen 14 Uhr kam die Gruppe gut gelaunt zurück in die Gemeinschaftsschule. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Sportprogramms am Nachmittag bewiesen die Schüler beider Länder, dass sie in der Lage sind, sich auch in der Fremdsprache zu verständigen. Alle hatten sichtlich Spaß an den Spielen und der Bewegung. Französischlehrer Heiko Förderer hofft, dass die deutschen Schüler nun hoch motiviert ihrer eigenen Frankreichreise, die im Frühjahr 2020 stattfinden wird, entgegenfiebern.