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Jugenddorf fertigt Handlauf für die Gustavsburg in Jägersburg

Weitere Investition in Wahrzeichen : Jugenddorf fertigt Handlauf für die Gustavsburg

Der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg setzt sich für den Erhalt und die Aufwertung der Anlage ein.

Die Gustavsburg ist das Wahrzeichen des Homburger Stadtteils Jägersburg. Der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein führt im Obergeschoss der Burg nicht nur ein Heimatmuseum. Der Verein sorgt sich über das Jahr darum, dass der Publikumsmagnet in seiner jetzigen Form erhalten bleibt und dementsprechend gepflegt wird.

Dieser Tage ließ der Verein im Christlichen Jugenddorf (CJD) in Schwarzenbach einen eisernen Handlauf anfertigen, den nun die Metallbaumeister Gerd Gries und Marc Titze am Treppenaufgang zum rückseitigen Gelände der Gustavsburg anbrachten. Diese Verbindung zwischen der Uferpromenade des Schlossweihers und dem rückwärtigen Burgareal, die üblicherweise durch schmiedeeiserne Türen verschlossen ist, wird bei Veranstaltungen, wie Hubertus- und Weihnachtsmarkt, geöffnet, um einen zusätzlichen Zugang zu ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Da die Burg in städtischem Besitz ist, holte der Verein die Zustimmung bei Bürgermeister Michael Forster ein, bevor er den Auftrag an das CJD erteilte. Dessen Metallbauabteilung, die aktuell 29 Jugendlichen eine Berufsausbildung in dieser Branche ermöglicht, fertigte bereits in der Vergangenheit mehrere Tore, Türen und Handläufe in den Treppenhäusern und im Außenbereich der Burg an.

Der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg verwendet als gemeinnütziger Verein satzungsgemäß Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen insbesondere für den Erhalt und die Aufwertung der Gustavsburg. Im Laufe der Jahre investierte er dafür bereits mehr als 230 000 Euro.