Jetzt haben die Bagger das Sagen

Homburg. Auf die Anwohner in der Oberen Allee, der Unteren Allee und in einigen Seitenstraßen kommt in den kommenden zwölf Monaten einiges zu: Mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro werden seit kurzem im Schwerpunkt Stromkabel, in Teilen Wasser- und Erdgasleitungen saniert. Betroffen davon sind natürlich auch alle, die hier entlang fahren oder parken wollen

Homburg. Auf die Anwohner in der Oberen Allee, der Unteren Allee und in einigen Seitenstraßen kommt in den kommenden zwölf Monaten einiges zu: Mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro werden seit kurzem im Schwerpunkt Stromkabel, in Teilen Wasser- und Erdgasleitungen saniert. Betroffen davon sind natürlich auch alle, die hier entlang fahren oder parken wollen. In einer Bürgerfragestunde erläuterten Vertreter der für die Baumaßnahme verantwortlichen Homburger Stadtwerke und Vertreter der Stadt am Dienstagabend die Arbeiten der kommenden Monate. Begründet wird die umfangreiche Baumaßnahme durch den Alterungsgrad des Stromnetzes in diesem Bereich der Innenstadt. Dies stamme, so Christian Krämer, Leiter Elektronetze und Anlagen bei den Homburger Stadtwerken, aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dieses Netz habe nun, so Krämer, seine Kapazitätsgrenze erreicht. "Die Welt hat sich gewandelt. So gibt es heute Stromerzeuger mit Photovoltaikanlagen oder auch Blockheizkraftwerken, die ihren Strom einspeisen. Und an diese und andere Anforderungen müssen wir unser Netz anpassen", begründete Krämer die fast einjährige Bauphase. Die Arbeiten selbst sollen so verträglich wie möglich gestaltet werden, allerdings, und darauf weist Stadtwerke-Pressesprecher Jürgen Schirra deutlich hin: "Es wird nicht ohne Behinderungen ablaufen. Etwas anderes zu sagen, wäre unredlich." Im Detail bedeutet die Baumaßnahme, so das Unternehmen, vor allem Arbeiten im Bereich der Bürgersteige, der eigentliche Straßenverkehr soll nur sekundär betroffen sein. Zum Beispiel dann, wenn Baufahrzeuge einen Teil der Straße blockieren. Krämer: "Es ist keine Sperrung oder Umleitung geplant." Dies gelte in der Oberen und Unteren Allee, die breit genug seien. "In den kleineren betroffenen Straßen, der Amselstraße, der Lerchenstraße, die über eine normale Straßenbreite verfügen, wird es punktuell zu Einschränkungen kommen." Die Zugänge zu den Häusern sollen uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Schwieriger wird es in Sachen Parkplätze. Hier werden sich Anwohner und Gewerbetreibende auf eine zeitweilig veränderte Situation einstellen müssen. Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitte eingeteilt, die sich wiederum in Unterbauabschnitte gliedern. Abschnitt eins beginnt an der Zweibrücker Straße und verläuft in Richtung Schützenstraße bis zum Jahnplatz. Abschnitt zwei betrifft die Seitenstraßen, so die Amsel-, Finken-, Lerchen- und Waldstraße. In einem dritten Bauabschnitt sollen die Leitungen im Bereich der Oberen Allee von der Einmündung Lerchenstraße bis zur Einmündung Germanenstraße erneuert werden. In den Bauabschnitten eins und drei haben die Arbeiten am Dienstag begonnen, Bauabschnitt zwei folgt in wenigen Tagen. "Es wird nicht ohne Behinderungen ablaufen." Jürgen Schirra

Auf einen BlickVon Januar bis Dezember 2010 werden im Bereich der Oberen und Unteren Allee sowie in einigen Seitenstraßen die Stromleitungen, in einigen Bereichen auch die Erdgas- und Wasserleitungen, saniert. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Die ausführenden Homburger Stadtwerke begründen die Sanierung der aus den 60er Jahren stammenden Stromleitungen mit der Anpassung des Netzes an aktuelle Anforderungen. thw