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Irland beginnt auf dem Klosterberg

Irland beginnt auf dem Klosterberg

Sogar ein Bus-Transfer war eingerichtet: Im Rahmen der Reihe „Kultur im Museum“ begeisterte die Irish-Folk-Band Hexeschuss auf dem für einen Abend südlichsten Berg Irlands, dem Wörschweiler Klosterberg.

Das Umfeld hätte nicht passender sein können. Die Gruppe Hexeschuss spielte Irish-Folk-Musik an der Klosterruine Wörschweiler . Im Rahmen der Reihe der Stadt Homburg "Kultur im Museum" fand diese musikalische Veranstaltung auf dem Wörschweiler Klosterberg statt. Der Veranstalter, die Homburger Kulturgesellschaft, konnte diesmal die sechsköpfige Irish-Folk-Band Hexeschuss engagieren.

Damit die Konzertbesucher auf den Klosterberg kamen, hatte der Förderverein sogar einen Bus-Transfer eingerichtet. Oben angekommen, erwartete die 150 Konzertbesucher dann eine grandiose Kulisse. Uschi Bauer meinte: "Dieser Platz hier und das Ambiente - das ist genau passend für Irish Folk, man könnte meinen, man sei in Irland selbst. "

Um 20 Uhr ging's dann pünktlich los mit Liedern von der grünen Insel. Udo Beckmann (Akkordeon), Peter Schütz (Cajon und Bodhran), Stefan Warken (Twinhistles und Harp), Ulrich Leibrock (Fiddel), Klaus Kihl (Gitarre) und Steffen Jung (Gitarre) spielten auf den klassischen irischen Instrumenten. Die saarländischen Musiker aus dem Mandelbachtal und aus Saarbrücken brauchten nicht lange, um ihr musikalisches Können den Zuhören nahe zu bringen. Bereits nach dem zweiten Lied "Rocky Road to Dublin " wurde mit den Füßen mitgewippt und mitgeklatscht. Die Band schlägt mit ihrem Repertoire einen Bogen von traditionellen irischen Fiddletunes bis hin zu Folkstandards mit Mitsingcharakter. Die abwechslungsreiche Instrumentierung, der fünfstimmige Gesang und der Wiedererkennungswert kamen bei dem Publikum bestens an.

Bernd Russy, selbst Musiker aus Niederbexbach, hatte am selben Tag erst in der Homburger Innenstadt ein Plakat mit dem Hinweis auf die Veranstaltung gesichtet. Da stand für ihn fest: "Da gehst du bei diesem tollen Wetter heute Abend hin." Die Musik machte mächtig Stimmung auf dem Klosterberg. Nach der Hälfte des über zweistündigen Konzerts hielt es einige aus dem Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Es wurde getanzt und geschunkelt. Auch Landrat Theophil Gallo hatte den Weg auf den Klosterberg gefunden.

Er meinte: "Tolle Sache hier, aber das Tanzen überlasse ich anderen, ich bin ja heute am Spätnachmittag schon beim Homburger Citylauf mitgelaufen." Beim Lied "The wild rover" - bekannt unter der Melodie "An der Nordsee-Küste" - hielt es dann niemanden mehr auf den Sitzen. Wörschweilers Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger zeigte sich mit der Veranstaltung rundum sehr zufrieden. "Man muss sich doch nur umschauen, wie viel Freude und Spaß es allen macht."