In jedem Alter an frischer Luft etwas für die Gesundheit tun

In jedem Alter an frischer Luft etwas für die Gesundheit tun

Das Naherholungsgebiet Jägersburg ist um eine Attraktion reicher. Am Brückweiher in der Nähe zum Schießhaus wurde ein Senioren-Fitness-Parcours, der generationsübergreifend genutzt werden kann, eingeweiht.

Der seit längerer Zeit vom Ortsrat Jägersburg gewünschte Senioren-Fitness-Parcours am Brückweiher in unmittelbarer Nähe zum Schießhaus konnte nun nach Planung durch die Grünflächenabteilung und Montage durch den städtischen Baubetriebshof offiziell der Öffentlichkeit übergeben werden. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Jürgen Schäfer, Bürgermeister Klaus Roth, Vertretern des Ortsrats und der Grünflächenabteilung stellte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind den neuen Parcours vor.

Der OB erklärte, dass dies nach dem Parcours im Stadtpark, der vom Homburger Kneipp-Verein gespendet wurde, der zweite Fitnessparcours dieser Art in der Stadt sei, der generationsübergreifend genutzt werden könne. Er dankte allen an dem Projekt Beteiligten für ihren Beitrag. Da er ein Fan des Naherholungsgebiets in Jägersburg sei, freue er sich, dass die Stadt den Bürgern auch etwas bieten könne, so OB Schneidewind, der die Absicht äußerte, auch weiter in das Gebiet investieren zu wollen. Er sei auch dankbar für private Investitionen in diesem Bereich.

Ortsvorsteher Jürgen Schäfer dankte auch im Namen des Ortsrats Manfred Schmidt und Volker Willig von der Grünflächenabteilung für die gute Wahl des Standortes und betonte, dass der Parcours sehr gut angenommen werde.

Der Parcours für Jung und Alt ergänzt das Angebot für Fitnessfreunde rund um den Jägersburger Brückweiher. Der Parcours besteht aus einem Hüft- und Rückentrainer, einem Parallelschwinger, einer Sprossenwand, einem Oberkörpertrainer, einem Doppel-Handteller und einem Handrad. Die Geräte sind bestens dazu geeignet, den ganzen Körper zu mobilisieren. Besonderen Wert wurde auf hohe Qualität und Langlebigkeit der Geräte gelegt. Die Geräte bestehen aus verzinktem, pulverbeschichtetem und lackiertem Stahl, Edelstahl und HPL-Kunststoffplatten. Zu jedem Fitnessgerät wurde eine kleine Übungsanleitungstafel aufgestellt. Als Fallschutz dienen Holzhackschnitzel, die unter und um die Geräte eingebaut wurden.

Die Gesamtkosten beliefen sich für die fit-Aktiv-Geräte auf rund 19 500 Euro. Dazu kamen Kosten für Betonfundamente und den Fallschutz in Höhe von 2500 Euro.

Der städtische Baubetriebshof verbuchte etwa 8500 Euro für den Personal- und Maschineneinsatz sowie weitere 600 Euro, um das Aushubmaterial zu entsorgen. Insgesamt wurden so rund 31 000 Euro investiert.

Mehr von Saarbrücker Zeitung