1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

In Homburg wurde eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft

Vor einer Woche am Zunderbaum entdeckt : 40 Minuten und die Fliegerbombe in Homburg war entschärft

Fundstück aus dem Zweiten Weltkrieg war 50 Kilogramm schwer, 60 Zentimeter lang und enthielt rund 25 Kilogramm Sprengstoff.

Gut 90 Minuten lang waren am Sonntagmorgen ein Teil der Bexbacher Straße sowie komplett die Zu- und Abfahrten zur A 6 am Anschluss Homburg gesperrt, auch der Autobahnabschnitt selbst war davon betroffen. Grund dafür war nicht nur der Drei-Ohren-Ausbau, bei dem es ja hier ständig zu wechselnden Einschränkungen kommt, sondern, dass im Bereich Zunderbaum/Wertstoffhof eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg von zwei Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Saarland entschärft werden musste.

Im Umkreis von 300 Metern zur Fundstelle hatten Ordnungsamt und Polizei für Absperrung und entsprechende Sicherungsmaßnahmen gesorgt. Entdeckt hatte man diese Bombe bereits vor zwei Wochen bei Sondierungsarbeiten für eine Neuansiedlung auf dem neuen Zunderbaumgelände zwischen Zufahrt und Möbelfundgrube. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Firma Fiege - diese kommt auf das große Areal zwischen der Zufahrt und der Autobahn, dort wo jetzt noch eine durchgehende Waldfläche ist, so die Stadt noch am Freitag.

 Eigentlich sollte die Entschärfung bereits vor einer Woche vollzogen werden, da aber der Teilabschnitt der A 6 an dem Tag aus bautechnischen Gründen nicht gesperrt werden konnte, musste man abwarten. An diesem Sonntag wurde nun der Verkehr umgeleitet und die Entschärfung lief erfolgreich ab. Rund 40 Minuten brauchten die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Saarlandes, um den Zünder der gut 50 Kilogramm und 60 Zentimeter langen Bombe zu entfernen. Rund 25 Kilogramm Sprengstoff, ein Ammoniumnitrat, enthielt die entschärfte Fliegerbombe, die anschließend mit einem Wagen in ein Munitionslager des Dienstes abtransportiert wurde.