1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Homburger Schüler unterstützen Flüchtlingshilfe

Homburger Schüler unterstützen Flüchtlingshilfe

Im Juli haben Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums einen Spendenlauf zugunsten von Unicef veranstaltet – ergänzt durch weitere Spenden eine Summe von fast 10 000 Euro. Ein Teil geht auch in die eigene Schuleinrichtung.

Über 600 Schülerinnen und Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums machten im Juli beim ,,Spenden-Lauf 2016" zu Gunsten von Unicef mit. Auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel im Schulhof wurden insgesamt rund 5000 Kilometer zurückgelegt. Die gesponserten Kilometer der Läuferinnen und Läufer sowie weitere Spenden ergaben nach Zählung der eingesammelten Gelder den Betrag von 9888 Euro. 4944 Euro bekam nun die Organisation Unicef. Die andere Hälfte des Ertrages vom Spendenlauf wird für die Renovierung des Flügels im Musiksaal sowie für Möbel im Pausenraum des Saarpfalz-Gymnasiums verwendet. ,,Mit dieser Summe in Höhe von fast 10 000 Euro können wir sehr zufrieden sein", erklärte Schulleiter Jürgen Mathieu im Rahmen der Spendenübergabe an die Unicef-Beauftragte für Homburg , Heidrun Gros-Schnur. ,,Der Betrag fließt in die Flüchtlingshilfe Deutschland", erklärt sie in Anwesenheit von Landrat Theophil Gallo , dem Schirmherr der Spenden-Lauf-Aktion im Juli. Lobende Worte gab es auch vom Landrat für die ,,tolle Aktion des Saarpfalz-Gymnasiums, die sicherlich Vorbildcharakter habe." ,,Das Engagement sowohl vom Lehrerkollegium, als auch von den Schülern war sehr groß", freute sich Schulleiter Jürgen Mathieu, der als Aufsicht am 13. Juli gut 27 Kilometer selbst zu Fuß war. Mathieu dankte in dem Zusammenhang den Organisationsmitgliedern des Spendenlaufs, Daniela Knauft, Lina Conrad, Axel Schmitt und Tanja Hugo-Fell, die für den reibungslosen Verlauf des Spenden-Laufes gesorgt hätten. Der Dank des Schulleiters ging auch an die Arbeitsgemeinschaft des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg ,,Schule ohne Rassismus", die am Tag des Spenden-Laufes unter anderem für die Wettkampfverpflegung verantwortlich war. An eine Wiederholung des Spendenlaufes, so Jürgen Mathieu, sei mit Sicherheit gedacht.