Homburger Schüler engagieren sich für Tiere in Not

Homburger Schüler engagieren sich für Tiere in Not

Erbach. Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen, doch meist fehlt es ihnen an genügend ehrenamtlichen Helfern, an Geld und Futter. Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen sechs und sieben des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums mit dem Thema Tierschutz

Erbach. Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen, doch meist fehlt es ihnen an genügend ehrenamtlichen Helfern, an Geld und Futter.Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen sechs und sieben des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums mit dem Thema Tierschutz. Neben einer Einführung sowie einer Präsentation über die artgerechte Haltung von Haustieren gehörten auch der Besuch im Ria-Nickel-Tierheim am Erbacher Bahnhaus sowie auf der Stone-Hill-Ranch in Ensheim zum festen Bestandteil des Tierschutzprojektes. Darüber hinaus sammelten die jungen Tierschützer in der Stadt Spendengelder.

Begleitet wurden die 20 Schülerinnen und Schüler von den Lehrerinnen Sabine Lauber und Andrea Jacobs-Blügel. Die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins Homburg/Saar und Umgebung, Dorothee Michaely, informierte die jungen Besucher bei einem Rundgang durch das Tierheim über die Arbeit des Vereins sowie die Tiere, welche derzeit hier eine Heimat finden. "Es lohnt sich, sich für Tiere einzusetzen und für sie zu sammeln", erläuterte Sabine Lauber ihr Engagement.

"Darüber hinaus soll das Tierschutzprojekt dazu beitragen, bei Kindern das Bewusstsein zu schärfen, was artgerechte Haltung von Tieren bedeutet", fügte sie hinzu. "Wir wollen uns für Tiere einsetzen und möglichst viel Geld einsammeln", hatten sich Marie Anschütz, Alyssa Becker, Michelle Mootz und Bianca Rettinger vorgenommen. Jedes der vier Mädchen hat zu Hause selbst ein Haustier, um das es sich liebevoll kümmert. Die Mädchen waren nicht zum ersten Mal im Tierheim. "Ich komme fast jeden Sonntag, um mit einem Hund spazieren zu gehen", erzählte Marie.

Ob Hund, Vogel, Hamster, Hase oder Meerschweinchen, sie alle brauchen die richtige Pflege und Voraussetzungen, dass sie sich in ihrem Heim wohlfühlen. "Man hat doch eine Verantwortung gegenüber den Tieren, die man sich angeschafft hat", zeigte Andrea Jacobs-Blügel angesichts der vielen abgegebenen Tiere im Tierheim Homburg wenig Verständnis für manche Besitzer, welche ihre Tiere los werden wollen und einfach aussetzen. Einige Schüler hatten bei ihrem Besuch im Tierheim auch Futter für die Tiere mitgebracht.

Wie Sabine Lauber betonte, beschäftige sich aufgrund des großen Interesses bei den Schülern noch ein zweites Projekt unter Leitung von Sabine Zorner-Recktenwald und Ariane Kläs mit dem Tierschutz.

Nach dem Besuch im Tierheim ging es für die Schüler zurück in die Stadt Homburg, wo sie - ausgestattet mit Spendendosen sowie offiziellen Sammelausweisen - Geldspenden für die Tiere im Ria-Nickel-Tierheim sammelten. Abgerundet wurde das Tierschutzprojekt mit einer Fahrt auf die Stone-Hill-Ranch nach Ensheim. Hier hatten die Schüler Gelegenheit, auf indianische Art und Weise, das heißt ganz sanft und ohne Herumzerren, auf den Pferden der Ensheimer Ranch zu reiten. re