Homburger Geschichte im historischen Museum Saar und „Schatzkammer des Saarlandes“

In Saarbrücken : Homburger Stadtgeschichte im historischen Museum zu sehen

Wer möchte, kann ausgewählte Exponate am 18. Juni in Saarbrücken näher kennenlernen. Dazu muss man sich bis Freitag, 14. Juni, anmelden.

Im Rahmen seiner bislang größten Sonderausstellung „Steinerne Macht – Burgen, Festungen, Schlösser in Lothringen, Luxemburg und im Saarland“ präsentiert das Historische Museum Saar in Saarbrücken im Moment auch etliche Exponate, die unterschiedliche Aspekte der bewegten Homburger Stadtgeschichte widerspiegeln. So ist dort unter anderem eine großformatige fotorealistische Computer-Rekonstruktion des legendären, einstmals vor den Toren der Stadt errichteten Schlosses Karlsberg zu sehen. Daneben sind einige Originale aus dem von französischen Revolutionstruppen 1793 zerstörten „Feenschloss“ zu bewundern. Des Weiteren kann man sich jener Zeit nähern, als das nach Plänen Vaubans erbaute „Hombourg-la-Forteresse” Hauptstadt der französischen Saarprovinz war und sich anhand der deutschlandweit einzigartigen, unterirdisch begehbaren und ebenfalls in engem Bezug zu Homburg stehenden Kasematten ein Bild von der einstmals wichtigsten Kriegsfestung des Hauses Nassau-Saarbrücken machen. Originale aus Schloss Karlsberg, Beispiele des einstmals in Wörschweiler gefertigten „Weißen Goldes“ sowie weitere Exponate zur Homburger Stadtgeschichte lassen sich darüber hinaus in der „Schatzkammer des Saarlandes“ bewundern. Darauf weist die Stadt Homburg hin.

In Kooperation mit der Abteilung Kultur und Tourismus der Stadt Homburg bietet die katholische Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz nun am Dienstag, 18. Juni, in Saarbrücken die Gelegenheit, im Rahmen der letztmals in dieser Form durchgeführten Veranstaltung „Homburger Macht und Pracht“ ausgewählte Exponate kennenzulernen und sich dabei auf eine spannende Spurensuche zur Homburger Geschichte zu begeben: Dabei werden rund 400 Jahre Stadt- und Regionalentwicklung lebendig und auch allerlei interessante Verbindungen in die Großregion aufgezeigt.

Wer dabei sein möchte, Termin ist  am Dienstag, 18. Juni, 16.30 bis 18 Uhr, Treffpunkt vor dem Haupteingang der Schlosskirche, Am Schloßberg 6 in  Alt-Saarbrücken. Als Kostenbeitrag fallen sieben Euro pro Person an, einschließlich jeweils zwei Euro  für den Museumseintritt.

Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, ist eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung bis Freitag, 14. Juni, bei der KEB Saarpfalz unter Telefon (0 68 94) 9 63 05 16 oder per E-Mail an kebsaarpfalz@aol.com erforderlich. Es gilt die Reihenfolge des Anmeldeeingangs.

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