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Homburg: Uni-Klinikum sperrt Klinik nach Corona-Ausbruch für Besucher

Vorerst bis Freitag : Uni-Klinikum sperrt Klinik nach Corona-Ausbruch für Besucher

Nachdem acht Patienten und neun Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, lässt das Uni-Klinikum vorerst keine Besucher in eine der Fachkliniken.

Für die Angehörigen schwer Erkrankter bedeutet der Besuchssperre eine massive Einschränkung. Die „Präventiv-Maßnahme“ an der Klinik für Neurochirurgie gelte seit dem vergangenen Freitag für vorerst sieben Tage, erklärte ein Sprecher des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg. Zugleich gab er Entwarnung: „Die positiv Getesteten weisen bislang größtenteils keine Symptome auf.“

Noch vor Wochen hätte der Corona-Ausbruch für großen Alarm gesorgt. Doch am UKS bemüht man sich um leisere Töne. „Wir befinden uns gerade in einem Übergang von einer pandemischen zu einer endemischen Phase“, sagte Barbara Gärnter, die Leiterin der Krankenhaushygiene am Uni-Klinikum. „Durch die hohe Impfquote in der Bevölkerung und mit Blick auf die Lockerungen werden wir solche Situationen mit einem Infektionsgeschehen, die vor einigen Monaten noch sehr besorgniserregende Ereignisse waren, nun wieder vermehrt verzeichnen.“ Der Verlauf der Erkrankungen werde bei den Menschen mit Impfschutz „in der Vielzahl der Fälle allerdings nicht schwer“ sein, betonte sie.

Nach Angaben des UKS sei die Meldung an das Gesundheitsamt „direkt erfolgt“. In Absprache mit der Behörde wurden die betroffenen Patienten isoliert, die Kontakte der positiv Getesteten verfolgt das Amt nach. Innerhalb der Klinik gelten laut UKS „erweiterte Hygienevorgaben“. Dazu zählt das Tragen von FFP2-Masken, alle zwei Tage führt das Klinikum bei Patienten und Personal einen PCR-Test durch.