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Homburg prüft erneut mögliche Buslinie durch Einöd

Öffentlicher Personennahverkehr : Homburg prüft Bus nach Einöd

Eine weitere Buslinie könnte aber der gut eingeführten Linie 7 Konkurrenz machen.

Bekommt Einöd eine Buslinie? Diese Frage soll bald beantworten werden, wie Jürgen Kruthoff aus der Stadtpressestelle auf Anfrage berichtet. Diskutiert wird das Thema schon seit August 2018, wie er ausführt. Damals hatte der Einöder Ortsrat beantragt, dass der Stadtteil, der über die Regionallinie R 7 mit Homburg verbunden ist, durch eine eigene Stadtbuslinie noch besser an die Stadt angebunden werden solle. Weitere Stadtbuslinien sollten überprüft werden. Bei Gesprächen mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) sei danach deutlich geworden, dass eine Buslinie innerhalb Einöds, die der Linie R 7 Konkurrenz machen würde und so die Wirtschaftlichkeit beinträchtigen könnte, kaum eine Chance hätte.

Daraufhin hatte die Homburger Parkhaus- und Stadtbusgesellschaft (HPS) für diese Bereiche die Idee des Anrufsammeltaxis unterbreitet. Als diese Möglichkeit später im HPS-Aufsichtsrat vorgestellt wurde, sei ein Vertreter, der auch im Ortsrat Einöd sitze, damit nicht einverstanden gewesen. Vielmehr, so erinnert Kruthoff, pochte er auf ein Festhalten an einer eigenen, neuen Buslinie durch Einöd. Zuletzt hatte der Aufsichtsrat Anfang November 2020 geplante Linien „Grünewald­straße“ sowie „Zweibrücker Wasserwerk“ beschlossen, die Linie „Einöd“ jedoch abgelehnt. Darüber hat Thomas Welter von der Stadtverwaltung Homburg, der Prokurist der HPS, auch im November auf SPD-Anfrage im Stadtrat informiert. Im Anschluss an die Ratssitzung sei das schon zuvor aktive Planungsbüro damit beauftragt worden, noch einmal zu berechnen, wie eine Buslinie durch Einöd aussehen könnte, welche Kosten damit auf die HPS zukämen und welche Auswirkungen diese auf die Linie R 7 haben dürfte. Kruthoff: „Aktuell warten wir auf das Ergebnis dieser Untersuchungen. Liegt dieses vor, werden sich die Gremien erneut mit dem Thema befassen.“