Nach der Kommunalwahl in Homburg So geht es für die neuen Ortsräte in Homburg weiter

Homburg · Zu ihren ersten Sitzungen treffen sich die neuen Ortsräte erst nach den Sommerferien und wählen dann auch die neuen Ortsvorsteher und Ortsvorsteherinnen. Schon jetzt steht aber fest, was diese Gremien kosten und welche Aufgaben sie haben.

 Bei der Kommunalwahl Anfang Juni, hier ein Eindruck aus dem Wahllokal in der Homburger Sonnenfeldschule, wurden auch die neuen Ortsräte gewählt – übrigens mit den orangefarbenen Stimmzetteln.

Bei der Kommunalwahl Anfang Juni, hier ein Eindruck aus dem Wahllokal in der Homburger Sonnenfeldschule, wurden auch die neuen Ortsräte gewählt – übrigens mit den orangefarbenen Stimmzetteln.

Foto: Ulrike Stumm

In Homburg ist nicht nur der Stadtrat neu – er wird sich an diesem Donnerstag, 11. Juli, konstituieren, trifft sich dazu um 17.30 Uhr zu seiner ersten Sitzung in dieser Zusammensetzung. Bei der Kommunalwahl am 9. Juni wurden in Homburg auch so viele Ortsräte wie noch nie gewählt. Insgesamt sind es zehn, sechs mehr als zuvor. Das liegt daran, dass der Stadtrat im vergangenen Frühjahr beschlossen hatte, die historisch bedingte Zweiteilung und damit eine Homburger Eigenart zu beenden. Bis zu dieser Wahl hatten nämlich nur die bis zur Verwaltungsreform 1974 selbstständigen Gemeinden Einöd, Jägersburg, Kirrberg und Wörschweiler einen gewählten Ortsrat, alle übrigen eine Ortsvertrauensfrau oder einen Ortsvertrauensmann, die oder der von der Partei, die im Ort die meisten Stimmen errungen hatte, gestellt wurde. Nun gibt es überall Ortsräte und damit auch in Beeden, Bruchhof-Sanddorf, Reiskirchen, Homburg, Schwarzenbach und Erbach.