Hohes Lob für erfolreiche Sicherheitskultur

Hohes Lob für erfolreiche Sicherheitskultur

Einen sprichwörtlich sicheren Arbeitsplatz haben die Mitarbeiter des Homburger Michelinwerkes. Denn hier hat es seit mehr als zwei Millionen Stunden keinen meldepflichtigen Unfall mehr gegeben. Dafür wurde das Werk nun ausgezeichnet.

Das Homburger Michelin Reifenwerk hat jetzt den Sicherheitspreis der Michelin-Gruppe für mehr als zwei Millionen Stunden ohne meldepflichtigen Unfall erhalten. Jürgen John, Direktor von Michelin , der früher selbst Werkleiter in Homburg war, überreichte den Preis im Namen der Konzernleitung an die Mitarbeiter, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt.

"Ganz im Sinne unseres Unternehmenswerts ,Achtung vor den Menschen' siedeln wir bei Michelin die Sicherheit ganz oben an. Dabei ist uns beides wichtig: Die Sicherheit unserer Kunden und die Sicherheit unserer Mitarbeiter. Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Homburg , setzen diesen Wert vorbildlich um, indem Sie Tag für Tag auf Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Kollegen achten", lobte John die Belegschaft.

Im Betriebsalltag ist die Sicherheitskultur bei den Homburger Mitarbeitern als Gesamtkonzept fest verankert. Dazu gehören zum Beispiel folgende Aktionen: Das Arbeiten mit persönlicher Schutzausrüstung wie Sicherheitsschuhen, Schutzbrille und Schutzhandschuhen ist selbstverständlich. An den Arbeitsplätzen sind die Sicherheitsbestimmungen mit Fotos für jeden gut sichtbar angebracht. Sicherheitsbeauftragte und Mitarbeiter mit der Teamrolle "Sicherheit" kommen wöchentlich zu abteilungsübergreifenden Netzwerktreffen zusammen, um sich auszutauschen und gegenseitig von ihren Erfahrungen zu profitieren. In einem werkseigenen Trainingscenter lernen die Mitarbeiter ganz praktisch die Sicherheitsrichtlinien kennen. Sonderaktionen wie "Achtung Stapler", "Kollege pass' auf" oder die jährlich stattfindende Sicherheitswoche sollen die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter schärfen.

Hinzu kommen regelmäßige Sicherheitsschulungen für alle Beschäftigten, praktische Übungen mit dem Handfeuerlöscher und ein intensiver Erfahrungsaustausch mit anderen Werken, heißt es in der Mitteilung weiter.