Hoffnung und Geld für kranke Kinder gespendet von "hope"

Hoffnung und Geld für kranke Kinder gespendet von "hope"

Homburg. Große Freude bei der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland. Im Rahmen einer Feierstunde im Eltern-Geschwister-Wohnbereich übergab Eric Kirchner, Vorsitzender des Vereins "hope", gemeinsam mit Vorstandsmitglied Frank Oran und Schatzmeister Olaf Hanser im Beisein von Oberarzt Dr. Thomas Krenn und Dr

Homburg. Große Freude bei der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland. Im Rahmen einer Feierstunde im Eltern-Geschwister-Wohnbereich übergab Eric Kirchner, Vorsitzender des Vereins "hope", gemeinsam mit Vorstandsmitglied Frank Oran und Schatzmeister Olaf Hanser im Beisein von Oberarzt Dr. Thomas Krenn und Dr. Muhannad Alkassar einen Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro an den Vorsitzenden der Elterninitiative, Michael Schneider, und dessen Stellvertreterin Ina Ruffing. Der Geldbetrag war im Rahmen der zum fünften Mal ausgetragenen "Hit & hope-Trophy" im August auf dem Golfplatz in Rubenheim durch Startgelder, Tombolapreise im Wert von über 10 000 Euro und Spenden von Sponsoren zusammengekommen. "Zum fünfjährigen Jubiläum der Trophy hatten wir uns einen fünfstelligen Erlös als Ziel gesetzt", kommentierte Kirchner das bisherige Rekordergebnis. Insgesamt 150 Personen aus ganz Deutschland hätten sich sozusagen als "weiße Engel" an diesem Golfturnier zugunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland beteiligt, erklärte "hope"-Vorsitzender Eric Kirchner in Anspielung auf die einheitlich weiße Kleidung der Teilnehmer. Die Geschichte des Vereins als Veranstalter der Trophy habe im Herbst 2007 begonnen, als acht Freunde sich einig waren, sich gemeinsam für soziale Belange im Saarland zu engagieren. "Der gemeinnützige Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, das soziale Engagement zu fördern und Menschen das Gefühl zu geben, dass sie in unserer sich ständig wandelnder Gesellschaft nicht vergessen werden", betonte Kirchner. Der hope-Verein verstehe sich als "Anwalt und Partner benachteiligter Menschen, insbesondere von Kindern, als Förderer von Selbsthilfe sowie als Stifter von Solidarität", fügte er hinzu. Mindestens zwei Mal im Jahr führe der Verein eine größere Aktivität durch, deren Ergebnis benachteiligten Menschen zugute komme. Bisher habe man 30 000 Euro zur Verfügung stellen können. Die nächste Gelegenheit, den Verein kennenzulernen, gibt es am Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt. In Absprache mit den Spendern werde man den großen Betrag dritteln, teilte Michael Schneider mit. So werde die Elterninitiative die Forschungsarbeit von Dr. Muhannad Alkassar über die Therapie von bösartigen Hirntumoren durch Kombination von Tierviren sowie ein Forschungsvorhaben von Professor Norbert Graf und Nasenien Nourkami an der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie unterstützen. Das letzte Drittel der Spende werde im Rahmen der Weihnachtsaktion für Bekleidungs- und Lebensmittelgutscheinen für Kinder in der Akuttherapie verwendet. re