HNZ spendete an Hospitzverein und ASB

Spende : Der Glühwein brachte 2500 Euro Spendengeld ein

. Über eine Spende in Höhe von jeweils 1255 Euro durften sich der Hospizverein Saarpfalz und der Arbeiter Samariterbund Saarland (ASB) freuen, die ihnen von Gabriele Schmitt, der zweiten Zunftmeisterin der Homburger Narrenzunft HNZ übergeben wurde.

 In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Homburg und dem Gastronomiebetrieb Ohlio fand auf Betreiben der Homburger Narrenzunft an zehn Tagen im Dezember des letzten Jahres an einer Glühweinhütte auf dem historischen Markplatz ein Glühweinverkauf statt. Schmitt: ,,Dank vieler fleißiger Helfer wurde diese Aktion ein voller Erfolg.“ Gerne spendeten die Besucher der Glühweinhütte zu Gunsten der beiden Institutionen. Der Gesamtbetrag in Höhe von 2510 Euro wurde nun geteilt und an Jürgen Grötschel, den Vorsitzenden des Hospitzvereins Saarpfalz und an Jürgen Müller für den ASB-Saarland übergeben.

 Grötschel: ,,Zu den Zielen unseres Fördervereins mit inzwischen 71 Mitgliedern gehört die Unterstützung des Hospizgedankens in finanzieller, ideeller und finanzieller Hinsicht.“ Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige sollten in vertrauter Umgebung, in ihrer oftmals schwierigen Situation, professionelle Hilfe, Begleitung und Unterstützung erfahren. Zahlreiche Informationsveranstaltungen und Projekte zu den Themen Hospiz, Trauer, Sterben und Tod werden vom Hospizverein Saarpfalz während des Jahres durchgeführt, auch um die Präsentation des Hospizgedankens in der Öffentlichkeit näher zu bringen. „Die Optimierung der palliativmedizinischen und ganzheitlichen Patientenversorgung sind ein wichtiges Anliegen unseres Fördervereins“, so der Vorsitzende Jürgen Grötschel.

 Auch die ASB Saarland ist in Sachen Hospiz dabei, wenn es darum geht, Schwerst- und unheilbar erkrankten Menschen einen ,,letzten Wunsch“ zu erfüllen. Mit dem Wünschewagen, der bei der Spendenübergabe auf dem historischen Marktplatz in Homburg vor Ort war, wird Menschen ein besonderer Wunsch erfüllt. ASB-Mitarbeiter Jürgen Müller: ,,In den letzten Jahren haben wir zahlreiche besondere Wünsche den kranken Menschen erfüllt.“ Sei es der Besuch eines Konzertes oder eine Sportveranstaltung, der Besuch der Heimatstadt oder Verwandten, mit dem ,,Wünschewagen“, ein Transportfahrzeug für Schwerstkranke, wurde die entsprechend anstehende Fahrt ermöglicht. Auch diese Aktionen erfordern finanzielle Hilfen und Unterstützung von außerhalb. ,,Sehr gerne nehmen wir diese Spende für unsere Arbeit entgegen“, dankte auch Jürgen Müller für die Spende in Höhe von 1255 Euro.

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