Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

"Wir sind alle erschüttert und betroffen", sagte Klaus Hessenauer gestern im Gespräch mit der SZ. Seit langen Jahren haben sich der Homburger und seine Frau Anne der Hilfe für nepalesische Kinder verschrieben.

"15 Mal waren wir seit 1997 in Nepal." Ihre Nepal-Vorträge bei der VHS sind stark nachgefragt. Mit ihnen unterstützen die engagierten Homburger das Kinderhaus Kathmandu und die angeschlossenen Schulen.

"Direkten Kontakt nach Kathmandu haben wir keinen, der ist nicht möglich zurzeit. Aber über Lydia Schmidt vom Kinderhaus wissen wir, dass die Kinder unversehrt sind. Das Kinderhaus hat Schäden davongetragen, aber keine großen. Das ganze Umfeld ist stark betroffen, viele Menschen sehen das Kinderhaus als Rettungsanker, sie kommen mit ihren Kindern sogar zum Haus", sagte Hessenauer.

Nach der Erdbebenkatastrophe am Samstag war es für die beiden Homburger klar: Hilfe muss her! Gesagt, getan: Am Donnerstag, 7. Mai kann man bei einem weiteren Vortrag der beiden mehr über Nepal, seine Kultur und seine Menschen erfahren. "Gesichter Nepals" beginnt um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Homburger Rathauses, den OB Rüdiger Schneidewind spontan zur Verfügung gestellt hat. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Nothilfe für Erdbebenopfer in Nepal wird gebeten.

Wer keine Gelegenheit zum Besuch der Veranstaltung hat, findet das Spendenkonto unter kinderhaus-kathmandu.de unter dem Stichwort "Erdbebenhilfe".