Hörprothese Heute gibt es Infos zum Thema besseres Hören

Homburg · Die HNO-Klinik am Uniklinikum veranstaltet am 6. Oktober den ersten Homburger Hörprothesentag

(red) An wen kann ich mich wenden, wenn ich nur noch mit großer Anstrengung telefonieren oder Gesprächen folgen kann? Was hilft mir, Radio und Fernsehen wieder besser zu verstehen? Für wen sind Hörgeräte und implantierbare Hörprothesen sinnvoll? Um diese Fragen zu beantworten, veranstaltet die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes den 1. Homburger Hörprothesentag am Freitag, 6. Oktober. Beginn ist um 14 Uhr, Veranstaltungsort ist der Hörsaal der HNO-Klinik (Gebäude 06) auf dem Campus. Der Hörprothesentag richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

Wie Professor Bernhard Schick, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie Ärztlicher Direktor des Uniklinikums betont, richte sich der Hörprothesentag an Menschen aller Altersgruppen, denen das Hören Mühe macht. „Wir wollen Ihnen und Ihren Angehörigen praktische Hilfestellungen geben. Sie sollen die Informationen erhalten, welche modernen Therapiemöglichkeiten bei gemindertem Hörsinn zur Verfügung stehen,“ betont Schick. Neben kostenlosen Hörprüfungen und Beratungen durch die Experten vor Ort erwartet die Besucher ein informatives Vortrags-Programm:

Professor Bernhard Schick und die Hörgeräteakustikerin Laura Camus-Buchert sprechen über das Thema: „Faszination Hören: Wie höre ich und wie hilft ein Hörgerät?“. Professor Alessandro Bozzato spricht über Passive Mittelohrprothesen und Dr. Gentiana Wenzel beschäftigt sich mit der Frage, warum so viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Hörgerät haben. Welche technischen Hilfen gibt es über das Hörgerät und die passiven Mittelohrprothesen hinaus? Außerdem geben Heike Rothe (Leitung CIC/Hörzentrum Saarland) und Laura Camus-Buchert Infos zum Hören mit implantierten Hörsystemen.

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