Herbst-Flair auf der Gustavsburg

Jägersburg. Bei bestem Wetter - "ich hab die E-Mail-Adresse von Petrus, gebe sie aber nicht raus", so Jägersburgs Ortsvorsteher Siegfried Biegaj mit einem Lachen - verwandelte sich die Gustavsburg innen und außen zur perfekten Kulisse für eine stilvolle Huldigung des heiligen Hubertus. Hubertus firmiert vor allem als Schutzpatron der Jagd

Jägersburg. Bei bestem Wetter - "ich hab die E-Mail-Adresse von Petrus, gebe sie aber nicht raus", so Jägersburgs Ortsvorsteher Siegfried Biegaj mit einem Lachen - verwandelte sich die Gustavsburg innen und außen zur perfekten Kulisse für eine stilvolle Huldigung des heiligen Hubertus. Hubertus firmiert vor allem als Schutzpatron der Jagd. Dass er zudem noch zuständig ist für Natur und Umwelt, Schützen und Schützenbruderschaften, Kürschner, Metzger, Büchsenmacher oder auch, man höre und Staune, Mathematiker - all das fand sich auch in der einen oder anderen Art und Weise beim Hubertusmarkt wieder.Die Aussteller präsentierten bei der zweiten Auflage viel Traditionelles. Und natürlich nicht von der Stange, sondern passend zu Anlass und Ort feines Handwerk, Jagdliches und Barockes für den Gaumen oder auch Wissenswertes rund um den heiligen Hubertus. Ein Streichelzoo, ein Jagdhund-Defilee, die Jagdhornbläser vom Bliesberger Hof: All das machte die Sache richtig rund. Und was rund ist und nicht eckig, lässt sich leicht verdauen und führt zu Wohlbefinden, nicht nur beim heiligen Hubertus, sondern auch bei denen, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf die Idee gekommen waren, die Gustavsburg zum Schauplatz dieses ganz besonderen Marktes zu machen. "Mit geht es wirklich blendend", ließ Gustl Altherr, der Vorsitzende des ausrichtenden Jägersburger Heimat- und Verkehrsvereins, wissen. "Vor allem deswegen, weil die Resonanz deutlich größer ist als im vergangenen Jahr und deutlich mehr Mitwirkende dabei sind.

" 20 Anbieter hatten sich gestern mit ihren Offerten an und in der Gustavsburg eingefunden, "wir haben praktisch jeden freien Platz, der öffentlich zugänglich ist, genutzt. Bis hin zum Keller." Altherr machte klar: "Die Qualität, das Flair, das Bemühen der einzelnen Aussteller ist wesentlich gestiegen. Ich bin rundum zufrieden. Und nicht nur ich, sondern auch die Aussteller selbst."

So entwickelte sich nach der offiziellen Eröffnung am Morgen mit Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner und unter der Schirmherrschaft von Saar-Wirtschaftsminister Christoph Hartmann, der selbst leider keine Zeit fand, um in Jägersburg vorbeizuschauen, ein buntes Treiben. Mitten drin natürlich auch Siegfried "Ich habe das Wetter bestellt" Biegaj. Und der war mindestens so zufrieden wie Gustl Altherr: "Wir haben natürlich gehofft, dass die Resonanz so hoch ist. Schon am Morgen war der Markt bestens besucht und das hält bis jetzt über den Tag hinweg an."

Wer sich nach oder vor dem Stöbern in den Auslagen etwas vom geschichtlichen Hintergrund des Schauplatzes erzählen lassen wollte, der hatte zusätzlich die Möglichkeit, an der Seite von Klaus Friedrich von der Barockstraße Saarpfalz den Herzogswald zu erkunden. "Die Qualität, das Flair, das Bemühen der einzelnen Aussteller ist wesentlich gestiegen."

Gustl Altherr, Vorsitzender Heimat- und Verkehrsverein