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Handball-Derby zwischen SG Ommersheim/Aßweiler und SGH St. Ingbert

Handball-Saarlandliga : „Wir gehen selbstbewusster in die Spiele“

Auch wenn es weiter nicht für einen Sieg gereicht hat, zuletzt konnte Handball-Saarlandligist SG Ommersheim/Aßweiler deutlich bessere Ergebnisse einfahren. Ob diesen Samstag im Derby gegen die SGH St. Ingbert der Knoten platzt?

Samstagabend, 19 Uhr, Ingobertushalle, St. Ingbert, Derby in der Handball-Saarlandliga: Die SGH St. Ingbert erwartet die SG Ommersheim/Aßweiler. Der Tabellenfünfte will zu Hause zwei Punkte, um nach einer 26:31-Pleite bei der HSG Nordsaar in der Vorwoche den Anschluss nach vorne zu halten. Das Schlusslicht will auswärts zwei Punkte, um trotz der jüngsten 26:28-Heimniederlage gegen die HSG Dudweiler-Fischbach seine kleine Chance auf den Nichtabstieg aufrechtzuhalten.

Und zuletzt schien die Mannschaft der SG, die seit einschließlich des zweiten Spieltags punkt- und sieglos ist, im Aufwind, verlor die zwei zurückliegenden Spiele nur knapp. „Leider standen wir uns teilweise selbst im Weg und die Gegner waren dann in den entscheidenden Momenten abgezockter als wir“, berichtet Andreas Kempf von den Pleiten gegen den HSV Merzig/Hilbringen (29:32) und die HSG Dudweiler-Fischbach. An eine Bestätigung und mögliche Steigerung der eigenen Leistung glaubt der Linksaußen aber weiter. Alleine der Gegner sei Ansporn genug. „Wir gehen, trotz der Negativserie, endlich nochmal selbstbewusster in die Spiele. Dadurch treten wir geschlossener auf. Und die Derbys haben natürlich einen besonderen Reiz.“

Wobei die Gäste ohne Florian Caprano zum Auswärtsspiel fahren und somit auf ihren besten Torschützen der Saison und den zweitbesten der Saarlandliga (115) verzichten müssen. Der Rückraumspieler ist privat unterwegs. Auf der anderen Seite wird definitiv Rouven Latz fehlen. Nach einem Zusammenprall im Training in der Vorwoche hat sich der Torhüter offensichtlich schwerer am Fuß verletzt, sodass seine Saison unter Umständen bereits vorzeitig beendet ist. Glück für die SGH, dass sie mit Julien Santarini und Jens Weißmann immer noch auf zwei Torhüter zurückgreifen kann. An der Rollenverteilung der Mannschaften hat sich also nichts geändert. „Die Stimmung ist super gut und wir gehen guter Dinge in das Spiel. Wir sind Favorit, spielen zu Hause und müssen das Ding natürlich gewinnen“, lautet das Wunsch-Ergebnis für den 22-jährigen Johannes Beck, der bei den St. Ingbertern auf der Außenbahn spielt. „Es geht darum, von Anfang an präsent zu sein, von Anfang an Gas zu geben. Wir müssen direkt zeigen, dass wir zu Hause spielen.“

Nachdem vor zwei Wochen die SG Ommersheim/Aßweiler in der – für saarländische Verhältnisse – weit entfernten Merziger Thiels­parkhalle am HSV Merzig/Hilbringen scheiterte, kann nun der TV Niederwürzbach, sein Glück gegen die Wölfe versuchen. Der Tabellenzweite erwartet den TVN (Platz 7), der am vergangenen Wochenende einen knappen Heimsieg gegen die HSG TVA/ATSV Saarbrücken erreicht hat, am Samstag um 18 Uhr.

Als eine von nur drei Mannschaften konnte die HSG Nordsaar Tabellenführer TV Homburg in der Hinrunde (26:26) einen Punkt in der Saarlandliga abluchsen.

Ob sich der Spitzenreiter auch im Rückspiel einen kleinen Fehltritt erlaubt oder ob er einen weiteren Kontrahenten wohl endgültig aus dem Kampf um die Meisterschaft eliminiert, wird sich ebenfalls am Samstag zeigen. Der TV Homburg – in der Vorwoche verbuchte er einen souveränen 32:21-Auswärtssieg bei der HSG Fraulautern-Überherrn – erwartet jetzt den Viertplatzierten um 18.30 Uhr zum Tanz in der Sporthalle der Robert-Bosch-Schule in Homburg.