Gymnasium Johanneum Homburg feiert Advent in der Aula

Adventskonzert : Johanneum feiert Advent in der Aula

Lehrer und Schüler gaben schöne Lieder zum Besten. Auch ein Kurzfilm und eine Geschichte standen auf dem Programm.

Am Johanneum in Homburg hieß es am Mittwochabend „Aula im Advent“. Musiklehrer Andreas Burg gehörte dem Orgateam dieses Adventskonzerts an. „Seit dem vergangenen Jahr haben wir diese Veranstaltung umbenannt. Wir runden das Musikprogramm mit Texten, einem Kurzfilm und einer vorgelesenen Geschichte ab. Bei drei Liedern können alle Besucher mitsingen. Auch die Lehrer-Flötengruppe ist aktiv. Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm an“, versprach Burg kurz vor Beginn im Gespräch mit unserer Zeitung.

Am Johanneum gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich musikalisch zu betätigen. Der Gospel-Chor wird als AG angeboten. Es gibt das Kleine Orchester, zusätzlich auch die angesprochene Lehrer-Flötengruppe. „Daran beteiligen sich in etwa zehn bis zwölf Lehrer. Außerdem haben wir auch noch die Silleband. Es haben sich jetzt so viele Schüler angemeldet, dass wir zwei Gruppen bilden mussten. Die Musik genießt bei uns einen hohen Stellenwert“, betonte Burg. Kurz vor Beginn des Programms bereiteten sich noch einmal drei Schülerinnen der 7eu auf ihren Auftritt vor. Zu ihnen gehörte Charlotte Kampschulte. „Ich war bereits in der fünften Klasse in das Mäuse-Orchester gegangen, das es damals hier gab. Ich freue mich, dass es wieder ins Leben gerufen wurde“, sagte die Elfjährige und ergänzte: „Heute freue ich mich besonders auf den Großvatertanz.“ Als es los ging, wurde gleich das bekannte Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ vom Chor der Klassenstufe fünf aufgeführt. Die Schüler stellten sich oben im Rang eins auf beiden Seiten auf und sorgten mit ihrer Darbietung für einen gelungenen Einstand des Abends. Nach ihren weiteren Gesangseinlagen begrüßte Schulleiter Oliver Schales die Eltern, Schüler und Freunde des Gymnasiums Johanneum. „Wir wollen heute einmal eine Stunde lang in dieser sehr hektischen und lauten Zeit innehalten“, sagte Schales.

Er hatte eine afrikanische Krippe aus Nigeria aufgestellt. Er habe bereits als kleiner Junge damit gespielt. „Ich will damit die Verbundenheit zu Afrika zum Ausdruck bringen. Es sind derzeit zwei Abiturienten in Vorbereitung, nach Afrika zu gehen und dort mitzuhelfen. Es ist ein Kontinent, dem es derzeit wirklich nicht gut geht“, betonte der Schulleiter. Außerdem appellierte er daran, Haltung zu zeigen – etwa gegen Hass. Seine Gedanken galten weiter einem verstorbenen Freund der Schule, für den Kerzen entzündet und kurz innegehalten wurde.

Anschließend wurde das Programm weitergeführt. Es gab einen Auftritt des Kleinen Orchesters, ehe Franz Raquet eine Weihnachtsgeschichte vorlas. Nach der Silleband gab es einen Sprach- und Kurzfilmbeitrag von Jens Henning zum Thema „Die Suche nach dem Glück in der heutigen Gesellschaft“. Im Anschluss an die Lehrer-Flötencombo wurde es bei Henning im Rahmen einer Meditation noch einmal nachdenklich. Später gab es auch noch Gebet und Segen. Musikalisch erfreuten die Scholl-Sisters, wiederum die Silleband sowie der Gospel-Chor die Besucher.

Als am Ende der gelungenen Veranstaltung um 20.24 Uhr noch einmal Schales das Wort ergriff, gab es für sämtliche auf und hinter der Bühne beteiligten Mitwirkenden sowie alle weiteren Helfer einen lang anhaltenden Applaus. Anschließend wurde noch gemeinsam an einem der vielen Stände weitergefeiert.