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Grundschulen in Homburg wurden mit interaktiven Tafeln ausgestattet

Ortstermin in Beeden : Grundschulen haben nun 14 interaktive Tafeln

Beim Ortstermin in Beeden ging es um die Vorzüge dieser modernen Version der alten Klappkreidetafel.

Die alte Schiefertafel steht zwar noch im Saal der Klasse 2c der Grundschule Beeden, doch seit Mittwochmorgen hat hier mit einer interaktiven Tafel nun sozusagen die moderne Version im Klassenzimmer Einzug gehalten. Die Grundschule Beeden ist die erste Grundschule in Homburg, die in allen vier Räumen diese Tafel im Unterricht einsetzen kann.

Homburgs Bürgermeister Michael Forster, Stadtbeigeordnete Christine Becker und Thomas Müller, Leiter des Sport- und Schulamtes der Stadt, erhielten nun wenige Tage vor dem Start in die Ferien am Mittwochmorgen einen Einblick vor Ort über die Möglichkeiten dieser neuen interaktiven Tafel.

Schulleiterin Susanne Braul-Schönecker erläuterte Details: „Diese Tafel ist mit dem Internet verbunden, motiviert nicht nur unsere Lehrkräfte für ihren Unterricht, sondern auch unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Medium Internet umzugehen und auch mit ihm zu lernen.“ Besonders für Recherchen sei das Internet auch für Grundschüler inzwischen unverzichtbar. Darauf wies Selina Vogel, Klassenlehrerin der 2c, hin. „Es gibt so viele Möglichkeiten mit dieser Tafel zu arbeiten. Früher musste man aufpassen, dass mit Kreide geschriebene Texte auf der Schiefertafel stehen bleiben und nicht versehentlich abgewischt werden.“ Die für den Unterricht erstellten Texte auf der neuen Tafel können nun ganz einfach gespeichert werden. Nur ein Beispiel von vielen, das die Vorteile der neuen Tafel-Version zeigt.

Selina Vogel berichtete zudem, „dass für die dritte Klasse eines Schuljahres seit vier Jahren ein Internetführerschein angeboten wird“. Dabei lernen die Kinder Grundzüge des Internets kennen, wozu auch gehört zu erkennen, was man besser nicht tut. Eltern werden hier mit einbezogen. „Es gibt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken bei der Nutzung des Internets.“ Darauf werde bei diesem Kurs hingewiesen. Ein Ziel dabei: Eltern zu erklären, wie man am heimischen Computer verhindert, dass der Nachwuchs bestimmte Seiten aufruft.

 Homburgs Bürgermeister Michael Forster dankte unter anderem der Stadtbeigeordneten Christine Becker, die unter anderem für die Ausstattung der Homburger Schulen mit dieser interaktiven Tafel verantwortlich zeichnet. „Es ist wichtig, dass die Schüler schon im Unterricht mit den neuen Medien vertraut werden. Damit kann man nicht früh genug anfangen.“ Insgesamt stehen nun an sieben Schulstandorten in ganz Homburg 14 dieser Tafeln zur Verfügung. Fünf Schulfördervereine, darunter auch der der Grundschule Beeden, haben diese interaktiven Tafeln mit jeweils 1500 Euro gefördert. 8000 Euro kamen über eine Großspende. 40 000 Euro hat die Stadt Homburg beigesteuert. Forster kündigte in Beeden an: „Trotz schlechter Haushaltslage“ werde die Stadt weiter daran festhalten, die Ausstattung von Schulen mit den modernsten Medien bestmöglich zu fördern.