Gläser: Vorrang für Ausbau der bestehenden A 6-Anschlussstelle

Gläser: Vorrang für Ausbau der bestehenden A 6-Anschlussstelle

Der Landtagsabgeordnete Christian Gläser (CDU ) hat sich gegen eine zusätzliche A6-Anschlussstelle Homburg-Ost ausgesprochen, die zu Lasten der Bevölkerung in Erbach und Reiskirchen geht."Die Variante über die ehemalige Bahntrasse der Glantallinie ist mangels einer Finanzierung durch den Bund letztlich nicht realisierbar", so Gläser weiter.

Homburg selbst werde die Kosten für diese Trasse, etwa sieben Millionen Euro, nicht stemmen können. "Das was Homburg will, bekommt es also nicht. Und das, was Homburg bisher bekommen könnte, wollen die Allermeisten in Homburg nicht", machte er klar. Auf keinen Fall dürfe eine zusätzliche Anschlussstelle zu Lasten der Erbacher und Reiskircher Bürger gehen. Gläser fordert nun die Verantwortlichen in Homburg auf, dafür zu sorgen, die neuesten Planungen des Landesbetriebes für Straßenbau zum Autobahnanschluss Homburg-Ost "der Bevölkerung schnellstmöglich zugänglich zu machen. Die letzten Planungen, die wir in Homburg kennen, stammen aus 2007." Es sei wichtig, nicht über die Köpfe zu entscheiden, sondern mit allen Betroffenen - in Erbach , Reiskirchen , Jägersburg, Bruchhof und Kleinottweiler und auch mit den Wirtschaftsunternehmen in Homburg - zu reden. Priorität für Homburg habe "der schnellstmögliche Umbau der bestehenden Anschlussstelle Homburg /Bexbach und die Verwirklichung der Ortsumfahrung Schwarzenbach zur B 423".

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