Gewerkschaft gegen Mindestlöhne

Homburg. Im Mittelpunkt eines Treffens der Ortsgruppe Homburg der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) standen Mitgliederehrungen für langjährige Zugehörigkeit, die vom Vorsitzenden der Ortsgruppe Homburg, Dieter Riehm, und vom stellvertretenden Bezirksleiter der IG BCE, Frank Rolle, vorgenommen wurden. Für 25 Jahre wurde Christel Klein ausgezeichnet

Homburg. Im Mittelpunkt eines Treffens der Ortsgruppe Homburg der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) standen Mitgliederehrungen für langjährige Zugehörigkeit, die vom Vorsitzenden der Ortsgruppe Homburg, Dieter Riehm, und vom stellvertretenden Bezirksleiter der IG BCE, Frank Rolle, vorgenommen wurden. Für 25 Jahre wurde Christel Klein ausgezeichnet. 50 Jahre gehört Willi Buchholz der IG BCE an. Hans Bohlander und Adolf Möllendick erhielten Urkunden für 60-jährige Treue, und für 70 Jahre wurde Horst Kujath geehrt. In seiner Begrüßungsrede sprach sich Frank Rolle gegen den Mindestlohn aus Sicht der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie aus. So lange es in diesen Branchen Tarif-Verträge gebe, sollten diese erhalten bleiben und auch in Zukunft neu verhandelt werden. Ein weiterer Punkt in seiner Rede beschäftigte sich mit der Situation der Saar-Gummi-Werke in Wadern-Büschfeld, wo der Verlust von 1000 Arbeitsplätzen drohe. Die Ortsgruppe Homburg der IG BCE gibt es seit 1996 in ihrer jetzigen Form. Rund 150 Mitglieder, die unter anderem bei den Michelin-Werken in Homburg, dem Bexbacher Kraftwerk und der Firma Naturwaren Theis in Homburg arbeiten, gehören dieser Gruppe an. Ein bis zwei Mal im Jahr lädt die Ortsgruppe der IGBCE zu einer Mitgliederversammlung ein. Auf diesen Terminen werden Tipps und Infos zu sozialpolitischen Themen, wie Sozialversicherungsrecht, Krankenversicherung und Rentenversicherung, gegeben.

Auf einen BlickDamit Betriebsräte möglichst gut vorbereitet in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern gehen können, bietet die IGBCE ein auf Betriebsräte zugeschnittenes Bildungsprogramm an. Bei der IGBCE BWS gibt es für Betriebsräte, Schwerbehinderten-, Jugend- und Auszubildendenvertretungen in der Regel keine Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, wenn sich jemand zu einem Seminar anmeldet.Darum liegt es in der Eigenverantwortung des Teilnehmers, dass er vor der Anmeldung prüft, ob die Ziele und Inhalte des Seminars an die eigene Vorbildung anschließen. Wenn der Betriebsrat einen so genannten Entsendebeschluss gefasst hat, trägt der Arbeitgeber die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Kursgebühr. Reisekosten werden direkt beim Arbeitgeber geltend gemacht. Ein Formblatt zur Kostenübernahmeerklärung durch den Arbeitgeber wird dann mit der Einladung zugestellt. red