Getobt, getanzt, gerockt

Kirrberg. 600 Gäste in der ausverkauften Lambsbachhalle, auf der Bühne ein entfesselter Oku samt seinen Reggaerockern, vor der Bühne ein nicht minder begeistertes und begeisterndes Publikum: Das "Heimspiel" zur Kirrberger Kerwe von Oku & The Reggaerockers am Samstagabend in Kirrberg war auch eine echter Heimsieg

Kirrberg. 600 Gäste in der ausverkauften Lambsbachhalle, auf der Bühne ein entfesselter Oku samt seinen Reggaerockern, vor der Bühne ein nicht minder begeistertes und begeisterndes Publikum: Das "Heimspiel" zur Kirrberger Kerwe von Oku & The Reggaerockers am Samstagabend in Kirrberg war auch eine echter Heimsieg. Gemeinsam mit ihrer Vorband "Diary of a mad man" und verstärkt durch den neuen Reggaerocker-Bassisten Andrew "the Bullet" Lauer zeigten Oku und seine Band, warum sie derzeit zu den angesagtesten Formationen in der Region gehören. Bedanken konnte sich die Organisatoren aber nicht nur bei den Musikern auf der Bühne und bei den Fans, sondern auch bei den Bauherren der Halle. Die hatten in der Vergangenheit genug Augenmaß für die Zukunft gehabt und einen Hallenboden konstruiert, der auch den härtesten Belastungen von Hunderten begeistert auf und ab springender Fans gewachsen war. Denn die "Reggaerock-Bewegung" trägt ihren Namen nicht ohne Grund, Oku und seiner Musiker haben aus Reggae, Rock und Bewegung einen Mix kreiert, der keinen wirklich ruhen lässt. Denn Reggearocken heißt: Immer in Bewegung sein. Bei so viel Begeisterung auf und vor der Bühne verwunderte es nicht, dass der Organisator und erklärte Reggaerocker Jürgen Ferdinand mit seiner Freude über den Erfolg, den der SPD-Ortsverein mit der Ausrichtung des Konzertes hatte, kaum hinter Berg halten konnte. Aber warum sollte er auch? Wohl ohne große Mühe hätte man an diesem Abend in Kirrberg noch ein zweites Konzert mit Oku und seinen Reggaerockern füllen können. Ferdinand: "Die Eintrittskarten für dieses Konzert heute Abend waren schon am vergangenen Dienstag ausverkauft." Mit dem Heimspiel von Oku und den Reggaerockern wollte die Kirrberger SPD der Kerwe eine neue Facette geben, "und ein Angebot speziell für die Jugend bieten", so Martin Lambert, Vorsitzender der Kirrberger SPD. Genau bei der Jugend kam die Offerte sichtlich gut an, vor der Bühne tobten und sprangen die meist jugendlichen Fans ununterbrochen im treibenden Takt von Reggae und Rock. "Das ist einfach nur das Beste, was es im Moment hier gibt. Ich gehe auf jedes Konzert, bin überall mit dabei. Ich bin eben ein echter Reggaerocker", begeisterte sich die 16-jährige Nadine, bevor sie wieder auf- und abhüpfend in der Fan-Masse untertauchte. Jürgen Ferdinand zeigte sich am Rande des Konzertes sicher, dass Oku und den Reggearockern eine Karriere von beachtlichem Ausmaß bevorsteht. "Die Band wird bald nicht nur regional auf sich aufmerksam machen." "Die Band wird bald nicht nur regional auf sich aufmerksam machen." Jürgen Ferdinand