Gesundheitsfachberufe im Schulzentrum des Universitätsklinikum Homburg

Am 8. November : High-End-Technik und kurze Wege

Gesundheitsfachberufe im Schulzentrum des Uniklinikums des Saarlandes in Homburg stellen sich am Freitag vor.

Das Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg bildet jedes Jahr rund 700 Menschen in zwölf Gesundheitsfachberufen aus. Die Auszubildenden profitieren dabei von der Anbindung aller Schulen in den klinischen Betrieb. Bei der Ausbildungsmesse Gesundheitsfachberufe am UKS morgen, 8. November, von 15 bis 19 Uhr im Gebäude 54 können sich Interessierte über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten am UKS informieren, an Workshops und Beratungen teilnehmen. Darüber hinaus wird auch zu den Dualen Studiengängen, Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten beraten – und zwar von den Auszubildenden selbst.

Welche Neuerung verbirgt sich hinter der generalistischen Pflegeausbildung? Worin liegt der Unterschied zwischen den drei MTA-Ausbildungen? Womit beschäftigen sich Orthoptisten? Auf diese und viele weiteren Fragen bietet die Ausbildungsmesse Antworten. „Pflege und alle anderen Gesundheitsfachberufe gehören zu den Berufsgruppen, die Zukunft haben. Am Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes bieten wir eine hochprofessionelle Ausbildung, kompetente Lehrkräfte, spannende und topaktuelle Unterrichtsinhalte“, sagt Ulrich Wirth, Leiter des Schulzentrums.

Die Auszubildenden profitieren dabei insbesondere von der Anbindung aller Schulen in den klinischen und den universitären Betrieb, von der Infrastruktur und der langjährigen Fachexpertise der akademischen und nicht-akademischen Mitarbeiter: „Die medizinische Fakultät und das UKS haben ausgewiesene Expertinnen und Experten für alle Ausbildungszweige, die das Schulzentrum vorhält, sowohl in Forschung, Lehre, Ausbildung und vor allem Praxis“, so Wirth. Insbesondere das UKS verfüge über die Sach-Ausstattung „für den fachpraktischen Unterricht, kurzum: schon heute High End und kurze Wege“.

Damit Interessierte wissen, welche Berufsbilder, Arbeitsanforderungen und Karrierechancen im Gesundheitsmarkt existieren und was auf sie als potenzielle Auszubildende zukommt, können sie während der Ausbildungsmesse hinter die Kulissen blicken und sich in Workshops ausprobieren. „Bei der Messe können sich Schüler auch über exotische Berufe informieren, an die sie bisher noch gar nicht gedacht haben“, so Annette Weber, die mit dem Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTAF) einen eher unbekannten Beruf ausbildet.

Die Workshops werden dabei von Auszubildenden durchgeführt. „Die Azubis schildern ihre Erfahrungen rund um die theoretische und praktische Ausbildung aus erster Hand, ganz praxisnah und unterhaltsam“, sagt Wirth. „Wir setzen auf Medutainment, an allen Ständen kann ausprobiert werden, wie was funktioniert“, erläutert Petra Becker, die das Team Öffentlichkeitsarbeit leitet, das zugrunde liegende Konzept. Könne selbst Hand angelegt werden, könnten sich die Jugendlichen einfach ein besseres Bild vom Beruf machen.

Jeweils um 15.15 Uhr und um 16.45 Uhr gibt es Informationen zu unterschiedlichen Ausbildungsbereichen und zum Dualen Studium. In den Schulräumen referieren die Schulleitungen zu den folgenden Berufen: Raum I: Pflegeberufe, Hebammen, Operationstechnische Assistenten (OTA), Raum II: Medizinisch-technische und pharmazeutisch Assistenzberufe MTAF, MTLA, MTRA und PTA, Raum III: Therapeutische Berufe: Diätassistenz, Orthoptik, Physiotherapie.

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