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Gerichtsstreit mit Detektei geht für Homburg im September weiter

Prozess in Düsseldorf : Gerichtsstreit mit Detektei geht im September weiter

() Die Detektiv-Affäre hat am Dienstag, 2. April,  wieder das Düsseldorfer Landgericht beschäftigt. Wie Gerichtssprecherin Miriam Reinartz erklärt, will die vom damaligen Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) Ende 2015 am Stadtrat und den Gremien der Stadt vorbei zur Bespitzelung von Baubetriebshof-Mitarbeitern angeheuerte Düsseldorfer Detektei  über eine Zivilklage rund 70 000 Euro Vergütung von der Stadt.

Diese hatte ihrerseits gegen die Forderung Widerklage eingereicht. Insgesamt beläuft sich die Rechnung der Detektei auf rund 330 000 Euro, bezahlt hat die Stadt davon bisher rund 260 000 Euro.

 Am Dienstag, dem zweiten Prozesstermin, seien vier Detektive und Schneidewind befragt worden. Ein Detektiv sei erkrankt gewesen – daher gehe es mit ihm erst am 3. September 2019 weiter. Ob das der letzte Termin in der Sache sei, ist unklar. Bis kurz vor dem Prozesstermin hätten Stadt und Detektei  Vergleichsverhandlungen geführt – laut Reinartz aber vergeblich.