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Gemeinsam lernen und dabei auch Spaß haben

Gemeinsam lernen und dabei auch Spaß haben

Homburg. Gestern stellten Vertreter des Juz-Trägerverbandes Internationaler Bund (IB), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, des saarländischen Kultusministeriums sowie der Stadt Homburg das schon seit einigen Monaten laufende Projekt "Beats und Bytes" im Jugendzentrum Second Home in der Homburger Kaiserstraße offiziell der Öffentlichkeit vor

Homburg. Gestern stellten Vertreter des Juz-Trägerverbandes Internationaler Bund (IB), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, des saarländischen Kultusministeriums sowie der Stadt Homburg das schon seit einigen Monaten laufende Projekt "Beats und Bytes" im Jugendzentrum Second Home in der Homburger Kaiserstraße offiziell der Öffentlichkeit vor. "Beats und Bytes sind zwei Begriffe, mit denen vielleicht nicht jeder gleich etwas anfangen kann", stimmte Thomas Bayer, Geschäftsführer des Internationalen Bundes, die zahlreichen Gäste der Eröffnungsveranstaltung auf das nicht einfache Thema ein. "Beats steht dabei für die Musik der Jugend und Bytes steht für mediale Kompetenz." Mit diesem Projekt wolle man, so Bayer weiter in seiner Begrüßung, dort ansetzen, wo Jugendliche in ihrer Jugendkultur mit Musik Spaß hätten und dies verbinden mit einer Möglichkeit, den Jugendlichen weitere Kompetenzen, gerade im Umgang mit Medien, zu vermitteln. Im Detail bedeutet dies die Schaffung von ganz verschiedenen Angeboten, angefangen bei einer Rap-Werkstatt über ein Internetcafé und ein Tonstudio bis hin zu einer Event-Werkstatt. Bayer: "Das bedeutet für einheimische und zugewanderte Jugendliche gemeinsames Lernen und dabei Spaß haben." Homburgs erster Beigeordneter Rüdiger Schneidewind lobte das bisherige und zukünftige Engagement der Initiatoren des Projektes nachdrücklich und ordnete es in die Jugendarbeit der Stadt ein. "Es geht darum, Jugendliche, auch gerade solche mit Migrationshintergrund, dort abzuholen, wo sie stehen und ihnen hier ein echtes Angebot zu machen." Nach der offiziellen Vorstellung des Projektes, das von Anneta Traiou und Matthias Monzel geleitet wird, konnten sich die Vertreter der Öffentlichkeit vor Ort in den einzelnen Werkstätten selbst ein Bild von der Arbeit der Jugendlichen machen. Und in der Rap-Werkstatt gelang es dem syrischstämmigen Homburger Rapper Reber Tarboush sogar, Schneidewind in Wort und Ton davon zu überzeugen, dass selbst Texte von Goethe mit Beats "fett" klingen. thw